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Fotos mit dem Tag endlichkeit

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Vergänglichkeit

Foto-Infos

Hochgeladen von Michi Nordlicht 2 am Freitag, 05.04.2019 um 20:14 Uhr.
Fotograf: Michi Nordlicht 2
Titel: Vergänglichkeit
Tags: tod, kunst, ende, endlichkeit, vergänglichkeit, schönheit, vergehen
Kategorie: Fotokunst
Ort: Studio
Bildaufrufe: 501
Downloads: 1
Dateigröße: 8.3 MB
Bildgröße: 4163 x 3260 Pixel (Entspricht 35,25 cm x 27,60 cm bei 300 dpi)
Beschreibung: In jener Nacht, wo keine Sterne blinken, Wo keines Auswegs Hoffnungsstrahlen winken, Schrick nicht zurück, wenn deine Reihe kommt! Der Becher kreist, und jeder muß ihn trinken. (Omar Khayyam)
URL:
Lizenz: Creative Commons License
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Vergänglichkeit

Vergänglichkeit

Foto-Infos

Hochgeladen von Michi Nordlicht 2 am Freitag, 05.04.2019 um 20:14 Uhr.

Beschreibung: In jener Nacht, wo keine Sterne blinken, Wo keines Auswegs Hoffnungsstrahlen winken, Schrick nicht zurück, wenn deine Reihe kommt! Der Becher kreist, und jeder muß ihn trinken. (Omar Khayyam)
URL:
Fotograf: Michi Nordlicht 2
Tags: tod, kunst, ende, endlichkeit, vergänglichkeit, schönheit, vergehen
Kategorie: Fotokunst
Ort: Studio
Bewertung: Bewertung: 3.60/5
Bildaufrufe: 501
Downloads: 1
Dateigröße: 8.3 MB
Bildgröße: 4163 x 3260 Pixel (Entspricht 35,25 cm x 27,60 cm bei 300 dpi)
Lizenz: Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 2.0 Germany License.

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Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Samstag, den 13.04.2019 um 16:36 Uhr:

@Michi. Es existiert kein vorstellbarer Raum ohne Zeit und andersherum auch nicht in unserer beschränkten Wahrnehmung. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Singularität am Rand des Event Horizon und darüber hinaus geben könnte, wo Masse, Raum und Zeit ganz anderen Gesetzen folgen, als uns die bekannte Physik lehrt.
Die größte aller Fragen ist somit nicht nur das Warum, sondern auch das Wie im Sinne der Funktion. Wenn alles Erkennbare einer Funktion folgt, dann gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es außerhalb des Erkennbaren keine Funktion gibt. Unser soweit bekanntes Universum besitzt messbar keine Tendenz in Richtung Kontraktion, sondern breitet sich mit zunehmender Geschwindigkeit in jene Randbereiche aus, wo es mangels Masse noch keine messbare Zeit gibt. Das scheint dem Gesetz der Gravitation zu widersprechen und ließe sich nur durch das Vorhandensein "Dunkler Materie" erklären.
Genau jener Rand, der auch in diesem Augenblick mit Zeit gefüllt wird, sollte uns überdenken lassen, ob die Unendlichkeit wirklich nur ein theoretisches Gedankenmodell ist oder eine reale und dynamische Fluktuation seit Anbeginn der Zeit, kurz nach der Plankzeit, in der ein leerer Raum das Universum gebar. Die Suche nach einem "Programmierer" ist somit wirklich obsolet, wenn man den Code des Programms analysiert und verstanden hat - doch bis dahin kann noch "unendlich" viel Zeit vergehen. ;)
Beste Grüße,
ritch

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Samstag, den 13.04.2019 um 14:54 Uhr:

Wunderschöne, dezente, aber eindrückliche, seelenvolle Kombination.
Gruß Fritz

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von Michi Nordlicht 2
Michi Nordlicht 2 sagte am Samstag, den 13.04.2019 um 10:40 Uhr:

Danke für die Kommentare.
@ritch:
Rein wissenschaftlich betrachtet gibt es keinen Raum ohne Zeit.
Die Frage, was war vor dem Urknall, ist also mangels Raum und Zeit obsolet.
Die größte aller Fragen, ist das „warum“.
Selbst die Annahme eines sich ständig expandierenden und wieder in sich zusammen fallenden Universum
führt da nicht weiter.
Diese Frage deckt die durchaus beschränkte Vorstellungskraft des Menschen auf.
Unendlichkeit gibt es in unserer Erfahrungswelt nicht.

Vielleicht war der Urknall ja nur der Start eines extrem komplexen Programmes
eines verwirrten aber genialen Programmierers und das was wir als RL bezeichnen
dient lediglich dazu sein Verlangen nach Abwechslung und Spaß zu befriedigen.
Alt+F4

Grüße, Michi

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Samstag, den 13.04.2019 um 07:28 Uhr:

Naturkunst. Jene Nacht, in der keine Sterne blinkten war nicht das Ende, sondern der Beginn einer "unendlichen" Geschichte und dauerte 5,39 mal 10 hoch minus 44 Sekunden - zu kurz für einen wahrnehmbaren Zustand, selbst wenn es jemanden gegeben hätte, der es beobachten hätte können. So frage ich mich nicht, was kommt danach, sondern was war davor in einem Raum ohne Zeit und woher kam der Punkt höchster Massenverdichtung? Ich denke, keine Spezies wird so lange existieren können, um diese Frage zu beantworten, doch in der Vorstellung gibt es eine Antwort: Die Masse entstammte vielleicht einem anderen, schon oftmals kollabiertem Universum, dessen Gravitation und Fluchtgeschwindigkeit nur eine augenblickliche statt stetige Ausbreitung erlaubte. So gesehen, haben wir den Hauptgewinn gezogen, da unser Universum keine Totgeburt war und ist und wir dessen Pracht am Firmament erblicken dürfen ... bis auch wir wieder zu jenem Staub werden, aus dem Sterne entstehen in einem Zyklus von unberechenbarem Ausmaß. Welchen Sinn macht es somit, über das eigene irdische Vergehen nachzudenken vor dem kosmischen Hintergrund, in dem unser Dasein nicht mal das Gewicht eines Sandkorns am Strand besitzt? Wäre es somit nicht erbaulicher, das Leben zu genießen, statt an den Tod zu denken?
Die toten Pflanzen in Deinem Bild stellen lebendige Erinnerungen an einen Tag dar, an dem sie gepflückt und konserviert wurden - und das war höchstwahrscheinlich ein guter, unbelasteter Tag, welcher sich wiederholen lässt, wenn man nur will. Think positive.
romantisch-philosophische Grüße,
ritch

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Freitag, den 12.04.2019 um 22:59 Uhr:

Die Kombination anmutiger floraler Motive mit zen-artigen Pinselspuren auf Büttenpapier entfaltet einen morbiden Charme, der hervorragend zum zitierten Gedicht paßt. In der Tat ein hübsches Stückchen Kunst!
Gruß Olli (Sterne: EB)

Bewertung: 4/5