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Märchenschloß

Foto-Infos

Hochgeladen von Renate65 am Sonntag, 13.11.2016 um 22:07 Uhr.
Fotograf: Renate65
Titel: Märchenschloß
Tags: schloß, herbst, park
Kategorie: Natur
Ort: Fürst Pückler Park in Bad Muskau
Bildaufrufe: 1228
Downloads: 0
Dateigröße: 6.2 MB
Bildgröße: 3981 x 2987 Pixel (Entspricht 33,71 cm x 25,29 cm bei 300 dpi)
Beschreibung: Schloß in Bad Muskau
URL:
Lizenz: Creative Commons License
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Märchenschloß

Märchenschloß

Foto-Infos

Hochgeladen von Renate65 am Sonntag, 13.11.2016 um 22:07 Uhr.

Beschreibung: Schloß in Bad Muskau
URL:
Fotograf: Renate65
Tags: schloß, herbst, park
Kategorie: Natur
Ort: Fürst Pückler Park in Bad Muskau
Bewertung: Bewertung: 3.00/5
Bildaufrufe: 1228
Downloads: 0
Dateigröße: 6.2 MB
Bildgröße: 3981 x 2987 Pixel (Entspricht 33,71 cm x 25,29 cm bei 300 dpi)
Lizenz: Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 2.0 Germany License.

EXIF-Infos

Hersteller Canon
Modell Canon PowerShot SX50 HS
Aufnahmedatum 13.11.2016 12:16:05
ISO-Zahl 80
Belichtungszeit 0,0020 s (1/500)
Blende f/4 (40/10)
Brennweite 4,3mm (4300/1000)
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Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Mittwoch, den 16.11.2016 um 10:34 Uhr:

[Teil 1]
Also im Detail:
- Das "Bewegteste" beim Knipsen ist immer noch die Hand des Fotografen. Eine Belichtungsreihe zur HDR-Erstellung sollte (abgesehen von der Belichtung) möglichst identische Aufnahmen umfassen. Wer je in vollem Technikvertrauen die HDR-Belichtungsreihen-Funktion seiner superschnellen supermodernen Automatik-Wunderknipse bemüht hat, um sich anschließend vor Geisterbildern und Mehrfachkonturen zu gruseln, der lernt ein Stativ auch bei hellichtem Tag sehr zu schätzen! Immerhin weisen selbst die Handbücher zu ebendiesen Wunderknipsen auf die Notwendigkeit einer unbewegten Kamera während laufender HDR-Automatik hin. Denn nur mit Stativ lassen sich halbwegs identische Bildausschnitte realisieren (und da sie nie 100% übereinstimmen werden, sollte man als ersten Schritt in der anschließenden HDR-Bearbeitung die Ausrichtungsfunktion bemühen!).

- Klar ist es ein weiteres Problem, wenn sich Objekte im Bildraum bewegen, wobei es sich ausgerechnet bei den kleinen Wellen dieses windstillen Sees in meinen Augen um das geringste Problem handeln würde. Schlimmstenfalls zaubert die HDR-Software ein paar Wellen hinzu - fällt kaum auf. Schlimmer sind wehende Zweige, flatternde Fahnen, Lenkdrachen, Jogger, Hunde, Fahrräder ...

- Die Aufnahmefrequenz der Kamera (sprich, wieviele Bilder pro Sekunde sie schafft) ist ziemlich irrelevant, wenn stattdessen die längste Verschlußzeit der Belichtungsreihe weniger als 1/100 Sek. beträgt. In diesem Fall zeigt nämlich mindestens ein Bild bewegte Objekte verwischt - es gibt dann nicht nur Bewegungsunterschiede ZWISCHEN den Bildern, sondern auch IN einzelnen Aufnahme(n).

- "Jedes HDR-Programm sollte über Stacking verfügen"... ja klar, wenn man unter einem Stack einen Bilderstapel versteht. Genau den liefert ja eine Belichtungsreihe. Anderenfalls wäre das Proggie keine HDR-Software, sondern allenfalls ein Pseudo-HDR-Filter.

- Ein einzelnes RAW-Bild als Grundlage für die Belichtungsreihe zu verwenden (sprich, die Belichtungsunterschiede nachträglich und gewissermaßen künstlich zu erzeugen, anstatt sie physikalisch aufzunehmen) ist durchaus eine Möglichkeit, den Kontrastumfang im fertigen Bild zu erweitern. Allerdings kann diese Methode niemals den Kontrastumfang erreichen, den eine echte Belichtungsserie umfaßt. (Def.: DRI = Dynamic Range Increase = Kontrastumfangerweiterung; HDRI = High Dynamic Range Image = Bild mit erweitertem Kontrastumfang). Der größte Vorteil dieser Methode liegt jedoch darin, daß die einzelnen Aufnahmen der Belichtungs"serie" nicht ausgerichtet werden müssen, weil sie ja identisch sind.

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Mittwoch, den 16.11.2016 um 10:34 Uhr:

[Teil 2]
Aber Deine Frage zielte ja auf die Wiederherstellung von Zeichnung in über-/unterbelichteten Bereichen. Die können aus einer RAW-Datei auch nur dann herausgekitzelt werden, wenn sie vorher drin waren. Aus der Inspektion eines JPEGS läßt sich das nicht zuverlässig beurteilen - ich würde bei der obigen Aufnahme allerdings VERMUTEN, daß die Überbelichtung des Dreiecksgiebels (den mal als auffälligstes Element herausgepickt) so massiv ist, daß der Sensor dort nur reines Weiß registriert hat.
Würde man allerdings mit gleicher Kameraeinstellung und obiger Aufnahme als hellste Variante eine Belichtungsserie aufnehmen mit den weiteren Verschlußzeiten 1/500 und 1/1000, dann würde man mindestens in der letztgenannten Aufnahme einen gut durchgezeichneten Giebel erwarten können.
BTW: Man sollte bei Belichtungsreihen die Blende fest einstellen und lediglich die Verschlußzeiten variieren. Im umgekehrten Fall hätten die einzelnen Bilder wegen der unterschiedlichen Blendenöffnung auch unterschiedliche Schärfentiefe, und damit kommt nicht jede HDR-Software zurecht.

Ich hoffe, die Frage ist halbwegs geklärt – ein so komplexes Thema ist schwierig in ein paar Sätzen abzuhandeln (immerhin gibt es dickleibige Monographien darüber!), insofern hatte ich gar nicht den Anspruch auf eine erschöpfende Antwort. Aber wenn bei Ritch der Funke überspringt, ist schon viel gewonnen! ;-)

Gruß philEOS

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 15.11.2016 um 20:47 Uhr:

Habe von RAW keine praktische Ahnung, Olli, da meine Kamera es nicht kann, deshalb fragte ich nach, ob RAW bei diesem Foto einen Vorteil bieten könnte. Was "normale" Belichtungsreihen betrifft, sind meine Erfahrungen halt so wie dargestellt: Je mehr Licht, desto weniger Stativ in z.B. einer 3er Automatik-Belichtungsserie. Das Problem bilden meiner praktischen Erfahrung nach bewegte Objekte (hier die Wellen des Sees) ... und da hilft auch kein Stativ weiter. Vielleicht (nur eine Vermutung) kann eine hochwertige (also teure) Kamera (und/oder Objektiv) es kompensieren, da sie mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen kann. Ist es so, oder muss teuer in diesem speziellen Fall nicht unbedingt besser sein? Eine ebenso ernst gemeinte Frage, wie auch zum Thema "RAW"-

PS: Sorry, wenn ich meine Fragen als Foto-Laie nicht anders ausdrücken kann. Bin halt kein Fotograf, Maler oder Bildhauer, sondern nur Autor und Verleger. Mein "Job" besteht darin, zu recherchieren und Informationen zusammen zu tragen, damit Publikationen am Ende nicht an der Realität vorbei gehen. Ich weiß nicht, wie andere Kollegen es anstellen, aber für mich war und ist es stets wichtig, Fachleute zu befragen und auch selbst praktisch tätig zu werden (wenn es z.B. um ein Buch "Fotografieren für Dummies" gehen würde, bei dem ich auch selbst aus eigener Erfahrung als "Dummie" mitreden könnte ;)).

In diesem Sinne beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Dienstag, den 15.11.2016 um 17:06 Uhr:

Ritch, vielleicht können wir diese Fragen produktiver diskutieren, sobald Du erste praktische Erfahrungen mit den Techniken gesammelt hast, die Du so sachkundig zu referieren verstehst!
Gruß philEOS

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Montag, den 14.11.2016 um 23:08 Uhr:

Wie Olli bereits schrieb, bettelt dieses Motiv nach einer Belichtungsreihe. Da die Aufnahme jedoch am helllichten Tag geschah, kann man sich ein Stativ in diesem Fall imho sparen, da moderne Kameras über diesbezügliche Automatiken mit sehr schnellen Bildfolgen verfügen, und jedes HDR-Programm zur Nachbearbeitung am PC sollte über ein Stacking verfügen. Eine manuelle Belichtungsreihe wäre in diesem Fall hingegen problematisch gewesen, da sich das Wasser im Vordergrund bewegt. Ansonsten finde ich das Motiv sehr schön und romantisch. Da möchte man doch glatt Prinz/essin sein mit verwunschenen Fröschen im Burggraben, die sich beim Kuss in Smartphones verwandeln. ;D

@Olli: Wenn dieses Einzel-Bild aber nun im RAW-Format vorliegen würde ... ließe es sich dann noch "retten" bezüglich der Überstrahlung?
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Montag, den 14.11.2016 um 13:08 Uhr:

Noch ein Märchenschloß, obwohl der andere gleichnamige Upload gerade mal einen Tag alt ist. Dem anderen Märchenschloß konnte man jedenfalls nicht vorwerfen, daß Teile der Fassade überbelichtet wären - diesem hier schon. Bei solch starken Helligkeitsunterschieden wie dem schattigen Vordergrund ./. grellem Sonnenschein auf den weißen Giebeln und Fenstern würde sich für die Belichtung eine Spotmessung auf den helleren Bildbestandteilen anbieten, um Überbelichtungen auf jeden Fall zu vermeiden. Dem ohnehin dunklen VG hätte man eine weitere Unterbelichtung vermutlich weniger deutlich angesehen. Noch besser wäre natürlich die Verrechnung einer Belichtungsreihe, aber diese Methode setzt zwingend die Verwendung eines Stativ voraus.
Gruß philEOS