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Fotos von RoterBaron

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Hochgeladen von RoterBaron am Sonntag, 04.02.2018 um 02:50 Uhr.
Fotograf: RoterBaron
Titel: Fairtrade
Tags: sw, kaffee, afrika, gesellschaft, europa, appell, collage, studio, fair
Kategorie: Fotokunst
Ort: Global
Bildaufrufe: 566
Downloads: 0
Dateigröße: 4.6 MB
Bildgröße: 5303 x 4173 Pixel (Entspricht 44,90 cm x 35,33 cm bei 300 dpi)
Beschreibung: verschiedene Motive als Collage, hauptsächlich sw. - Appell zum fairen Handel
URL:
Lizenz: Creative Commons License
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Fairtrade

Fairtrade

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Hochgeladen von RoterBaron am Sonntag, 04.02.2018 um 02:50 Uhr.

Beschreibung: verschiedene Motive als Collage, hauptsächlich sw. - Appell zum fairen Handel
URL:
Fotograf: RoterBaron
Tags: sw, kaffee, afrika, gesellschaft, europa, appell, collage, studio, fair
Kategorie: Fotokunst
Ort: Global
Bewertung: Bewertung: 3.50/5
Bildaufrufe: 566
Downloads: 0
Dateigröße: 4.6 MB
Bildgröße: 5303 x 4173 Pixel (Entspricht 44,90 cm x 35,33 cm bei 300 dpi)
Lizenz: Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 2.0 Germany License.

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Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Donnerstag, den 08.02.2018 um 22:40 Uhr:

Moin Frank,
Ich mag Deine persönliche Überzeugung gerne teilen. Liegt vielleicht auch daran, dass wir dem gleichen politischem Spektrum oder gar Flügel angehören, wo jegliche interne Debatte reine Zeitverschwendung und sachbezogen kontraproduktiv wäre (?). Menschen mit gleichen Zielen und Überzeugungen haben es schließlich nicht nötig, untereinander zu streiten, sondern arbeiten synergetisch oder interdisziplinär zusammen.
Mit der WHH hatte ich negative Erfahrungen gemacht - mit MYC4 hingegen grundsätzlich positive, was die Hilfe zur Selbsthilfe betraf. Verschenkt wurde bei MYC4 nichts, außer dem Glauben an Ehrlichkeit, Fleiß, Idee und Motivation der Investitionsempfänger aus der sogenannten "3. Welt". Die Methoden sind zwar kapitalistisch eingebettet, aber ohne diese Einbettung hätte man nur theoretische Modelle, um damit Papier statt leere Mägen zu füllen. Die möglichen Zinsgewinne dienten der Kompensierung ebenso möglicher Kapitalausfälle durch Konkurse als auch der Vergabe neuer Kredite an Menschen, die ohne Sicherheiten von keiner normalen Bank einen Kredit bekommen hätten.
Das Wichtigste war für mich als "Investor" jedoch der Stolz jener, die es mit den Mikrokrediten geschafft haben, sich mit "a little help from an unknown friend" eine Zukunft ohne Almosen aufzubauen. Angefangen von der Schneiderin, die sich mit einer eigenen Maschine unabhängig machte, bis hin zu industriellen Anlagen in Infrastruktur-schwachen Gegenden ohne Einmischung multinationaler Konzerne, Übervorteilung, Preisdiktat, etc ...
In sofern war es dem Fairtrade-Gedanken ähnlich, mit dem Unterschied, dass es keine Dachorganisation gab, sondern ausschließlich EinzelunternehmerInnen, EinzelkämpferInnen, ... Heldinnen.^^
Resümee: Ein menschlicher Sozialismus ist weltumspannend möglich, wenn man mit den Wölfen des Kapitals heult und ihnen zugleich an die Eier greift, indem man ihre Methodik humanistisch "zweckentfremdet". ;)
solidarische Grüße,
ritch

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von RoterBaron
RoterBaron sagte am Donnerstag, den 08.02.2018 um 19:30 Uhr:

Dieses Thema komplett "symbolisch" aufzuarbeiten ist äußerst schwierig. Ich weiß, dass es mit Texten auf Bildern so eine Sache ist. Aber eine Karte von Ostafrika ohne Legenden zufinden ist schwierig. Außerdem denke ich, durch noch mehr Symbolik würde das Bild schnell überfrachtet wirken.

Nebengedanke: Toll, dass du dich mit der Thmatik des Bildes auseinander setzt.
Zu dem ganzen Spendenkram habe ich so meine eigene Meinung. Du hast Recht, Spenden können sehr schnell als Almosen aufgefasst werden, denn nichts anderes sind sie. Würden wir, die Konzerne und Verbraucher in den Industrienationen, bereit sein, für die Rohstoffe aus der s.g. Dritten Welt faire Preise zubezahlen, würde eine unabhängige Wirtschafts-Kontrollinstitution darüber Wachen, dass die gezahlten, fairen Preise nicht in den Tasschen irgendwelcher korrupter Politiker und Wirtschaftsmagnaten verschwinden, sondern bei den (Klein)Erzeugern und Arbeitern ankommen, ...ja dann bedürfte es keine Spenden mehr.
Geld in den Händen der Bevölkerung bedeutet steigender Wohlstand, also weniger Hunger, weniger Kranke, mehr Beildung etc.
Wir bräuchten nicht nur nicht mehr zu Spenden, auch dass Problem der s.g. "Wirtschaftsflüchtlinge" (ekliges Wort) würde sich erübrigen, da die Menschen keinen Grund mehr zur Auswanderung hätten (ausgenommen Krisen- und Kriegsgebiete).
Wären wir alle bereit etwas mehr zu bezahlen für Produkte aus der Dritten Welt, bzw. für Produkte die aus Rohstoffen aus der Dritten Welt hergestellt werden, könnten einige Probleme gelöst werden. Fairtrade ist da ein guter Anfang!

Viele Grüße
Frank

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 06.02.2018 um 21:29 Uhr:

Das ist plakativ, eindringlich und wahr. Ich hätte gerne noch einen Stern mehr gegeben, wenn Du das Thema noch symbolischer ausgearbeitet hättest, statt Text zu nutzen. (Du weißt ja, dass Textinhalte auf Piqs-Bildern normalerweise nicht erlaubt sind - aber was ist schon normal ... und zudem heiligt der Zweck die Mittel.)

Nebengedanke: In Deutschland gibt es im Verhältnis mehr Hilfsbedürftige als in Kenia ... aber auch NUR im Verhältnis, denn hierzulande muss (noch) niemand verhungern. Unsere "Entwicklungshilfen" versanden z.T. durch bürokratische Wasserköpfe und Korruption - und solange es so bleibt, spendet man lieber direkt über kleine Organisationen mit vorwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Fair Trade ist eine andere, funktionelle Variante, die Kleinbauern die Möglichkeit eröffnet, sich vom Preisdiktat der internationalen Konzerne zu befreien. Guter Plan, doch am Ende auch nur eine Spende, da der engagierte Endverbraucher dabei draufzahlt. Man darf aber den psychologischen Effekt dabei nicht vergessen, da es sich nicht um Allmosen handelt, sondern um eine faire Bezahlung, was wiederum dem Selbstwertgefühl zu Gute kommt. Denn wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt, kann man sich auch gleich zum Sterben niederlegen. (Ich habe MYC4 unterstützt, weil Hilfe zur Selbsthilfe, bei der beide Seiten profitieren, aber das ist wieder eine ganz andere Methode, vergleichbar mit Crowdfunding.)
Beste Grüße,
ritch

Bewertung: 4/5