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Fotos mit dem Tag verenden

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Kraftlos

Foto-Infos

Hochgeladen von Florian Furtner am Mittwoch, 17.05.2017 um 23:03 Uhr.
Fotograf: Florian Furtner
Titel: Kraftlos
Tags: insekt, flügel, see, halbtot, sterben, tot, natur, verenden, tod, spiegelung
Kategorie: Natur
Ort: See
Bildaufrufe: 484
Downloads: 0
Dateigröße: 2.0 MB
Bildgröße: 4228 x 3171 Pixel (Entspricht 35,80 cm x 26,85 cm bei 300 dpi)
Beschreibung: Eintagsfliege wartet kraftlos auf das Ende ihres kurzen Lebens
URL:
Lizenz: Creative Commons License
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Kraftlos

Kraftlos

Foto-Infos

Hochgeladen von Florian Furtner am Mittwoch, 17.05.2017 um 23:03 Uhr.

Beschreibung: Eintagsfliege wartet kraftlos auf das Ende ihres kurzen Lebens
URL:
Fotograf: Florian Furtner
Tags: insekt, flügel, see, halbtot, sterben, tot, natur, verenden, tod, spiegelung
Kategorie: Natur
Ort: See
Bewertung: Bewertung: 3.29/5
Bildaufrufe: 484
Downloads: 0
Dateigröße: 2.0 MB
Bildgröße: 4228 x 3171 Pixel (Entspricht 35,80 cm x 26,85 cm bei 300 dpi)
Lizenz: Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 2.0 Germany License.

EXIF-Infos

Hersteller NIKON
Modell COOLPIX P610
Aufnahmedatum 17.05.2017 19:34:00
ISO-Zahl 800
Belichtungszeit 0,0200 s (1/50)
Blende f/5,6 (56/10)
Brennweite 143,3mm (1433/10)
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Kommentare/Bewertungen

Bewertung: 3.29/5

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3.29 von 5 Punkten bei 7 Bewertungen. 12 Kommentare.

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Benutzerbild von Florian Furtner
Florian Furtner sagte am Dienstag, den 23.05.2017 um 14:14 Uhr:

Danke, Ute
LG

Benutzerbild von old girl
old girl sagte am Sonntag, den 21.05.2017 um 08:14 Uhr:

Mich" interessiert"
einfach nur "das Bild" an sich, welches für mein Empfinden gut gelungen ist,
vielleicht noch Titel und Beschreibung. ;~) lol
Gruß

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 20:22 Uhr:

Guter Einwand, liebe Gudrun ^^

Wenn man das Larvenstadium einer ETF ;) mit vollwertigem Leben (vergleichbar mit menschlichen Föten) gleichsetzt, dann bliebe nur noch das Gegenargument, dass der Fötus schon nach kurzer Zeit viel mehr Hirnzellen und Empfindungen besitzt, als eine geschlüpfte "Eintagsfliege" jemals erreichen könnte. Fötales Bewusstsein ist bei Menschen schwierig nachzuweisen, da die kognitive Entwicklungsforschung besagt, dass das bewusste Denken erst durch die bewusste Wahrnehmung und Interaktion mit der postnatalen Umwelt beginnt. Aber warum singen Schwangere ihren Babies etwas vor und sprechen mit ihnen? Das muss imho einen evolutionären Grund besitzen, denn die Evolution würfelt nicht.
Ok, die Larve der ETF ist auf sich allein gestellt und frisst und frisst instinktiv ohne jedwede Nestliebe. Das könnte ihr Manko in Bezug auf höhere Lebenwesen ausmachen, obwohl ihr Larvenstadium ungefähr einer menschlichen Tragzeit entspricht. (Das hört sich irgendwie seltsam an, aber ich denke, Du verstehst meinen Gedankengang. ;))
Ein Frosch macht als Quappe eine ähnliche Entwicklung durch, aber besitzt nach der Metamorphose soviel Hirn und Umweltwahrnehmung wie ein ganzer Teich an ETFs. "Leider" lässt er sich nicht mit Milupa füttern und reagiert auf Berührungen meist natürlich ungehalten/schreckhaft. Er ist halt kein dressierbarer Wellensittich oder domestizierter Hund, sondern ein Wildtier und mittlerweile von uns Menschen somit anscheinend zu weit entfernt (oder auch nicht ;)). Die schönsten und auch giftigsten Exemplare leben in einem Regenwald, der täglich durch menschliche Gier reduziert wird. Soweit hat uns unser evolutionäres Gehirn bereits gebracht in der Ignoranz zukünftiger Probleme unserer eigenen Spezies ...

Nicht daran lecken, sondern nur bewundern und leben lassen:
http://www.tierchenwelt.de/images/stories/fotos/amphibien_reptilien/froesche/pfeilgiftfrosch/pfeilgif tfrosch_baumsteiger.jpg

Beste Grüße,
ritch

Bewertung: 3/5

Benutzerbild von Gudrunursula
Gudrunursula sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 17:56 Uhr:

Danke Olli (und natürlich Florian), jetzt weiß ich endlich auch, wie Eintagsfliegen aussehen! :)
Aber ritch, wann ist denn der Zeitpunkt der 'Geburt' einer Eintagsfliege? Weil sie dann Fliege ist, wird sie erst nach der Metamorphose zum Fluginsekt 'geboren'?
Auch wenn ich bislang nicht wusste, wie diese ETFs (:p) aussehen, so kann ich trotzdem ein bisschen Eintagsfliegensenf (igitt!) beisteuern: Eine Eintagsfliege ist ja lange Zeit vor ihrem Ende als solche schon eine Larve. Die Larve - je nach Art - durchlebt bis zu 25 Häutungen. Der Lebenszyklus der hiesigen Arten dauert meistens eine Saison, also pro Jahr - im Winter passiert nicht viel - eine Generation. Es gibt aber auch Arten, die, ähnlich wie die Maikäfer mit ihrem lange währenden Larven- und Puppenstadium, mehrere Jahre schon herumwerkeln, ehe der letzte Entwicklungsschritt zur Eintagsfliege stattfindet. Die Dauer des letzten Lebensabschnittes kann wenige Stunden, aber auch mehrere Tage dauern. Also wer weiß, vielleicht wurde diese Fliege ja doch gerettet, konnte ihre Eier ablegen und als letzte gute aber unbewusste Tat noch einem Frosch vor die Klebzunge fliegen.

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 14:28 Uhr:

@Olli: Danke für das sehr tiefgründige Zitat. ^^
Daran erkenne ich, dass ich kein perfekter Taoist sein könnte, da ich oft in eigenen trüben Gewässern (u.a. zum Selbstbeweis aus gewissem Kalkül) fische, wo sich leider nur wenige "Lobbyisten" tummeln, die den Schutz von gewissen Lebewesen wie ich (NICHT MIR! ;)) unterstützen mögen. ;/
Nach Aktionen für MYC4 und WHH hatte ich leider erkennen müssen, dass gewisse Lobbyisten anscheinend nicht erstrangig das Wohl anderer Menschen im Auge haben ... wenn es am Büfett mitunter Sekt und Kaviar gibt, um Spenden oder Investitionen für Jene zu sammeln, denen bereits eine Schale Reis eine Aussicht auf den nächsten Tag sichern könnte.
Deshalb habe ich mich vielleicht auf Frösche konzentriert - damit ich mich nicht selbst überfordere. Egoistisch oder geheilt?

nachgedachte Grüße,
ritch

Bewertung: 3/5

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 13:33 Uhr:

@Florian: Ich Biolehrer? Lieber nicht. ;))
Zu meiner Zeit wurden im Unterricht noch Frösche vergast und seziert, um postmortem ihre Muskelkontraktionen mit Elektroschocks sichtbar zu machen. *würg* Hätte man sie dazu nicht aufgeschnitten, so wären vielleicht einige von ihren durch die elektrische Reanimation wieder vom Tisch gehüpft, und es wären keine Tränen geflossen. Heutzutage sind solche sinnlosen Versuche glücklicherweise obsolet, dank Lehrmaterial und Computersimulationen. Wesentlich lehrreicher wäre ggf. das Lecken an Pfeilfröschen gewesen, um anschließend menschliche Muskelkontraktionen und Nahtot-Erfahrungen zu analysieren. *lach*
Nein, selbst als strenggläubiger Hindu hättest Du imho nichts verkehrt gemacht, da Deine Aktion nichts am (durch die Gottheiten vorgegebenes) Schicksal des Insekts geändert hätte. Es war wohl eher der Respekt vor dem Leben an sich oder eine Art von Selbstreflexion aus Erinnerungsfragmenten eines früheren Lebens mit einer großen Tüte an positivem Karma ... denn sonst wärst Du nicht als Mensch wiedergeboren worden. *Ohmmm* Soviel zur hinduistischen Glaubenslogik, die einerseits das Dasein sehr erträglich gestalten kann, doch andererseits auch Opium fürs Volk ist, ... aus meiner beschränkt christlichen, jedoch offenen Sichtweise behauptet.

Nun bereue ich es, diesem Foto nur 3 Sterne gegeben zu haben, denn die besten Fotos sind jene, die entweder eine Geschichte erzählen und/oder zum Nachdenken anregen.

Namaste, allah yisallimak, Gott mir dir, (<- such Dir was aus, oder wähle Wagenknecht ;D),
ritch

Bewertung: 3/5

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 13:31 Uhr:

Damit der Taoismus in dieser kleinen Religionskunde nicht zu kurz kommt :

"Erzeugen, doch nicht besitzen;
Wirken, doch nicht daran hängen.
Behüten, doch nicht beherrschen -
Dies nennt man tiefgründige, wahre Tugend!"
(Lau Dse)

Ich würde hinzufügen:
"Aus dem Wasser fischen, doch nicht aus dem Wasser fischen" ....

Benutzerbild von Florian Furtner
Florian Furtner sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 11:29 Uhr:

Wow, lauter Bioleher hier

Wie gesagt, ich wusste nicht, dass es eine Eintagsfliege ist. Da ich immer an den Butterfly-Effekt denke, hätte dieser nämlich auch so verlaufen können: Viech wird gerettet, Viech vermehrt sich, Frösche haben mehr Viecher zum Fressen - Aber jetzt muss ich mir Sorgen machen, ein Froschsterben eingeleitet zu haben

Und wenn wir schon bei Hinduismus sind:
Wäre sehr, sehr schlecht für mein Karma, wenn ich ein sterbendes Tier sehe, für meinen Nutzen als Fotomotiv missbrauche und dann ohne zu helfen weitergehe
:)

Namaste

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 11:03 Uhr:

Moin Florian

Es ist ja ok, hübschen Schnecken und gebrechlichen Omis bei Regen über die Straße zu helfen, aber bei dieser Aktion hast Du doch leicht übertrieben, und nun weiß ich, wer meinen Fröschen den Pausensnack wegfischt. Bedenke den Butterfly-Effekt dieser guten Tat. *g*
Der "Überlebenskampf" einer "Eintagsfliege" beginnt mit ihrer Geburt. Außer dem Vermehrungstrieb passen keine weiteren Gedanken in den rudimentären Zellklumpen ihres Gehirns, denn um eine Angst vor dem Sterben zu besitzen, muss man den Begriff des Todes erstmal abstrahieren können. *dozier* ;) Ich denke auch nicht, dass die Evolution sie mit Hunger- oder Schmerzempfinden ausgestattet hatte, denn das wäre überflüssig bei ihrem kurzen Lebenszyklus, der ausschließlich auf Sex programmiert ist. Die Oberflächenspannung des Wassers verhindert zudem das Ertrinken (das wäre doch mal ein Forschungsansatz für die Biochemie zur Herstellung von Rettungswesten ... )
... und irgendwo knurrt nun einem Frosch der Magen. Aber: Wenn Du ein Hindu wärst, dann hätte Dich diese selbstlose Aktion dem Paradies der Nicht-Wiedergeburt ein Stück näher gebracht. ;)
Wer hängt sich das Bild eines sterbenden Insekts an die Wand? Ich wüsste einen Galerie-Ort: In einem Malaria-Forschungslabor zur Motivation und Feinderkennung.

Beste Grüße,
ritch

Bewertung: 3/5

Benutzerbild von Florian Furtner
Florian Furtner sagte am Freitag, den 19.05.2017 um 10:40 Uhr:

Danke für die Aufklärung, wusste ja nicht, dass das eine Eintagsfliege ist. Irgendein Vogel wird sich schon drüber gefreut haben.
Ich hab das Bild nur ein wenig geschnitten, fotografiert wurde in der Abenddämmerung. Das Wasser wurde entrauscht, das Insekt scharfgezeichnet; Wer hängt sich schon ein sterbendes Insekt groß an die Wand ;D

LG

Benutzerbild von MyCloud
MyCloud sagte am Donnerstag, den 18.05.2017 um 18:14 Uhr:

Du hast dem Fisch das Abendessen versaut ;-)
Unabhängig von Qualitätskriterien, hätte das Foto dann Potential für 5 Sterne, wenn du es in de Augenblick geschossen hättest, in dem der Fisch das Maul aufreißt und der Kreislauf des Lebens einen Sinn andeutet.
In der EB waren es meine ich 3 Sterne (Ansicht vom Handy). Ich bleibe mal dabei obwohl der Bildaufbau interessanter gestaltet sein könnte.

Gruß My Cloud

Bewertung: 3/5

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Donnerstag, den 18.05.2017 um 12:07 Uhr:

In der Galerieansicht (d.h. in klein) sieht das echt phantastisch aus. Das Wasser wirkt wie flüssiges Blei, und wo die Fliegenfüßchen die Oberflächenspannung eindellen, gibt es tolle Reflexe.

Im Vollbild stellt sich dann leider Ernüchterung ein. Die ISO 800 sind für eine Kamera mit einem recht kleinen Sensor schon hart an der Grenze oder drüber, und vermutlich ist das zudem eine Ausschnittvergrößerung. Jedenfalls wirkt das Insekt ziemlich pixelig, also nix für in groß an die Wand. Schade!

Deine Tierliebe in allen Ehren, aber bei Eintagsfliegen bringt es wenig, sie aus dem Wasser zu fischen. Sie fallen dort nämlich ohnehin nur rein, weil sie am Ende ihres Lebens (nach der Begattung und Eiablage) kraftlos geworden sind. Im Gegensatz zu Tausendfüßlern tragen Eintagsfliegen ihren Namen völlig zu recht ...
Gruß philEOS