Götterdämmerung VIII

Foto-Infos
Hochgeladen von PolluxTS am Sonntag, 25.04.2010 um 11:52 Uhr.
| Beschreibung: | Mit frecher Hand reißt man den goldnen Vorhang Vom Zelte Gottes, heulend stürzen nieder, Aufs Angesicht, die frommen Engelscharen. Auf seinem Throne sitzt der bleiche Gott, Reißt sich vom Haupt die Kron', zerrauft sein Haar - Und näher drängt heran die wilde Rotte. Die Riesen werfen ihre roten Fackeln Ins weite Himmelreich, die Zwerge schlagen Mit Flammengeißeln auf der Englein Rücken, - Die winden sich und krümmen sich vor Qualen, Und werden bei den Haaren fortgeschleudert, - Und meinen eignen Engel seh ich dort, Mit seinen blonden Locken, süßen Zügen, Und mit der ew'gen Liebe um den Mund, Und mit der Seligkeit im blauen Auge - Und ein entsetzlich häßlich schwarzer Kobold Reißt ihn vom Boden, meinen bleichen Engel, Beäugelt grinsend seine edlen Glieder, Umschlingt ihn fest mit zärtlicher Umschlingung - Und gellend dröhnt ein Schrei durchs ganze Weltall, Die Säulen brechen, Erd' und Himmel stürzen Zusammen, und es herrscht die alte Nacht. (Heinrich Heine) |
| URL: | |
| Fotograf: | PolluxTS |
| Tags: | natur, dämmerung, vorhang, nature, twilight, gold |
| Kategorie: | Natur |
| Ort: | Naturschutzgebiet Barmener See, Jülich |
| Bewertung: |
|
| Bildaufrufe: | 3739 |
| Downloads: | 9 |
| Dateigröße: | 4.8 MB |
| Bildgröße: | 3888 x 2592 Pixel (Entspricht 32,92 cm x 21,95 cm bei 300 dpi) |
| Lizenz: |
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 2.0 Germany License. |
EXIF-Infos
Keine EXIF-Infos vorhanden.
5.00 von 5 Punkten bei 6 Bewertungen. 11 Kommentare.
Bitte melde Dich an um einen Kommentar zu schreiben.
Herzlichen Dank für deine guten Wünsche zum 1. Mai FD :-)
Womit könnte man es schöner sagen als mit Heinrich Heine.
VlG Thomas
Und wenn du schon Heine zitierst, gebe ich doch gleich passend zum bevorstehenden 1. Mai dies dazu:
Der Mai ist da mit seinen goldnen Lichtern,
Und seidnen Lüften und gewürzten Düften,
Und freundlich lockt er mit den weißen Blüten,
Und grüßt aus tausend blauen Veilchenaugen,
Und breitet aus den blumreich grünen Teppich,
Durchwebt mit Sonnenschein und Morgenthau,
Und ruft herbei die lieben Menschenkinder.
(aus der Götterdämmerung von Heine)
LG Druide

Vielen Dank Jürgen :-)
VlG Thomas
Herzlichen Dank Hannes.
VlG Thomas
eine herrliche Stimmung hast du hier eingefangen, Thomas....
vor allem die Farbabstufungen finde ich hier wunderschön...
lg Hannes

Herzlichen Dank Kersten.
VlG Thomas
Eine herrliche Abendstimmung hast du hier festgehalten. Das Licht und die Farben sind traumhaft...
LG von Kersten

Danke fürs Lob mia :-))))
VlG Thomas
ja Thomas, das war mein Favorit deiner Serie schon in der eb - folglich brauche ich hier nichts mehr erläutern;-)
lg mia

Danke Florian für dein Lob :-)
VlG Thomas
Geniales Piq, mit dem Vogel als Zuckerguss. :-)
Sterne aus der WS
lg florian

Fotos mit dem Tag gold
Foto-Infos
| Hochgeladen von PolluxTS am Sonntag, 25.04.2010 um 11:52 Uhr. | |
| Fotograf: | PolluxTS |
| Titel: | Götterdämmerung VIII |
| Tags: | natur, dämmerung, vorhang, nature, twilight, gold |
| Kategorie: | Natur |
| Ort: | Naturschutzgebiet Barmener See, Jülich |
| Bildaufrufe: | 3739 |
| Downloads: | 9 |
| Dateigröße: | 4.8 MB |
| Bildgröße: | 3888 x 2592 Pixel (Entspricht 32,92 cm x 21,95 cm bei 300 dpi) |
| Beschreibung: | Mit frecher Hand reißt man den goldnen Vorhang Vom Zelte Gottes, heulend stürzen nieder, Aufs Angesicht, die frommen Engelscharen. Auf seinem Throne sitzt der bleiche Gott, Reißt sich vom Haupt die Kron', zerrauft sein Haar - Und näher drängt heran die wilde Rotte. Die Riesen werfen ihre roten Fackeln Ins weite Himmelreich, die Zwerge schlagen Mit Flammengeißeln auf der Englein Rücken, - Die winden sich und krümmen sich vor Qualen, Und werden bei den Haaren fortgeschleudert, - Und meinen eignen Engel seh ich dort, Mit seinen blonden Locken, süßen Zügen, Und mit der ew'gen Liebe um den Mund, Und mit der Seligkeit im blauen Auge - Und ein entsetzlich häßlich schwarzer Kobold Reißt ihn vom Boden, meinen bleichen Engel, Beäugelt grinsend seine edlen Glieder, Umschlingt ihn fest mit zärtlicher Umschlingung - Und gellend dröhnt ein Schrei durchs ganze Weltall, Die Säulen brechen, Erd' und Himmel stürzen Zusammen, und es herrscht die alte Nacht. (Heinrich Heine) |
| URL: | |
| Lizenz: |
|














Kommentare/Bewertungen
Kommentare anzeigen/verfassen