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Burnout

Foto-Infos

Hochgeladen von ritch am Samstag, 15.04.2017 um 18:56 Uhr.
Fotograf: ritch
Titel: Burnout
Tags: arbeitsunfähig, cgi, burnout, erschöpft, zusammenbruch, überarbeitet
Kategorie: Sonstiges
Ort: NODE-3
Bildaufrufe: 1191
Downloads: 0
Dateigröße: 1.3 MB
Bildgröße: 1920 x 1425 Pixel (Entspricht 16,26 cm x 12,07 cm bei 300 dpi)
Beschreibung: Wenn nichts mehr geht ...
URL:
Lizenz: Creative Commons License
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Burnout

Burnout

Foto-Infos

Hochgeladen von ritch am Samstag, 15.04.2017 um 18:56 Uhr.

Beschreibung: Wenn nichts mehr geht ...
URL:
Fotograf: ritch
Tags: arbeitsunfähig, cgi, burnout, erschöpft, zusammenbruch, überarbeitet
Kategorie: Sonstiges
Ort: NODE-3
Bewertung: Bewertung: 3.67/5
Bildaufrufe: 1191
Downloads: 0
Dateigröße: 1.3 MB
Bildgröße: 1920 x 1425 Pixel (Entspricht 16,26 cm x 12,07 cm bei 300 dpi)
Lizenz: Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution 2.0 Germany License.

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3.67 von 5 Punkten bei 6 Bewertungen. 14 Kommentare.

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Benutzerbild von klavierspielerin
klavierspielerin sagte am Mittwoch, den 26.04.2017 um 18:47 Uhr:

Lieber Ritch
Danke für Deinen ausführlichen Bericht.
Ja warum nicht mal ein Fotothema, über Aengste ?
LG
Eva

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Mittwoch, den 26.04.2017 um 01:49 Uhr:

Liebe Eva

Die Konfrontation mit einem Problem ist mitunter auch eine Art der Verarbeitung. (Stichwort: Konfrontationstherapie)
Ich denke, Bilder sollten erstrangig eine Aussage besitzen, über die man nachdenken oder gar reflektieren kann, denn ohne Sinn und Aussage sind sie bestenfalls "hübsch anzusehen", Kunst oder Selfies. Dieses Bild ist somit nicht dafür geeignet, um es sich an die Wand zu hängen und ständig sehen zu müssen, sondern nur, um es einmal zu betrachten und sich Gedanken zu machen, in wie fern man selbst bereit ist, sich von Konsum und Leistungsgesellschaft aufreiben zu lassen. Das Ergebnis dieser Überlegung ist rein individuell.

Unsere Großväter erzählten uns, dass es so etwas zu ihrer Zeit noch nicht gab. Das ist nicht wahr, denn sie kannten es auch, konnten es nur noch nicht benennen oder behandeln lassen. Vielleicht wurden solche Dinge auch von noch Schlimmerem, wie z.B. Kriegstraumata überlagert ... eine alte Nachbarin von mir hatte einen Klappspaten an der Wand im Flur hängen - ein Symbol für ein tiefes Trauma, das sich als reines Foto nicht deuten ließe, ohne den Hintergrund zu kennen: Sie war im Krieg verschüttet worden. Ein Burnout ist hingegen einfacher und verständlicher darzustellen.
Ein entsprechendes Monatsthema sollte vielleicht den Titel "Ängste" tragen, da es vielerlei Facetten beinhaltet.

LG
ritch

Benutzerbild von klavierspielerin
klavierspielerin sagte am Dienstag, den 25.04.2017 um 19:13 Uhr:

Auseinandersetzung eines Themas, bedeutet meiner Ansicht nach nicht in die Frustration zu verfallen......
Was versteht ihr unter Frustration ?
Fotografie, sollte doch dokumentieren, und auch solche Themen aufgreifen.
Auch das Thema der Frustration
Oder liege ich da falsch.
Lieber Gruss
Eva

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 25.04.2017 um 02:25 Uhr:

Danke sehr für eure inhaltlichen Kommentare, denen ich nur zustimmen kann.
Es wäre vielleicht wirklich mal etwas für ein Monatsthema, sofern es der Auseinandersetzung statt Frustration dienen mag ...

@Florian: Dein Vergleich zu "GTA" trifft es perfekt, denn dieses CGI entstand nicht durch Blender, sondern mit POSER pur, welches nicht für besonderen Fotorealismus bekannt ist.

Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von Florian Furtner
Florian Furtner sagte am Montag, den 24.04.2017 um 12:02 Uhr:

Come in, and burn out.
CGI-Gebastel mit genialer Aussage.
So richtig echt sieht das Ganze halt nicht aus - wie beispielsweise Deine Vasen-Designstudie. Die war krass realistisch.
Es wirkt eher wie eine Szene aus einem Computerspiel, z.B. GTA http://media.rockstargames.com/rockstargames/img/global/news/upload/actual_1414504076.jpg
Das Thema ist jedenfalls aktueller denn je. Die Firmenkultur des Silicon Valley wird auch hier langsam aber sicher importiert – das Büro wird zum Lebensmittelpunkt, durch integrierte Freizeitangebote bis hin zur Betriebseigenen Kita wird das heimfahren fast unnötig, soziale Kontakte leiden, Desksharing und exzessive Digitalisierung verhindern herkömmliche Kontakte am Arbeitsplatz..

Perspektive und Farben passen sehr.
LG

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von New Girl
New Girl sagte am Sonntag, den 23.04.2017 um 22:49 Uhr:

auf jeden fall ein nachdenklich stimmendes bild, Ritch.

lg, maren

Benutzerbild von klavierspielerin
klavierspielerin sagte am Donnerstag, den 20.04.2017 um 19:07 Uhr:

Dieses Thema könnte man aufgreifen um weitere solche Bilder hier auf piqs, de zu stellen.
Denn die Thematik des Burnouts und Depressionen weltweit, betrifft Mann wie Frau, glaube ich gleichen Massen.
Die Angst vor dem Arbeitsplatzverlusts , die Angst vor Krankheiten, die Angst zu versagen, die Angst nicht zu genügen, die Angst ja die die Angst......
Ja die Angst die uns zuweilen packt, und der wir uns tagtäglich stellen müssen, die zerrt an unseren Nerven, wieso konnte es soweit kommen, dass uns die Angst in ihren Fängen hält.
Und uns auch in unseren privaten Leben, hindert uns frei zu entfalten.
Eva

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von old girl
old girl sagte am Donnerstag, den 20.04.2017 um 10:25 Uhr:

Ich finde dieses Thema farblich, verschwommen, sehr gut dargestellt! Sichtweise eines Gestressten ? ;~)?
lässt vielen Interpretationen Raum
Gruß Ute

Bewertung: 4/5

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Montag, den 17.04.2017 um 04:21 Uhr:

Das steht natürlich vollkommen außer Frage, Remo. Es war meinerseits auch nur ein optischer Versuch der Auseinandersetzung mit diesem Thema. Es soll auch in keinster Weise das Syndrom der daran Erkrankten diskreditieren - sondern im Gegenteil um Verständnis für all jene bitten, die dem Druck einer konsumorientierten Leistungsgesellschaft nachvollziehbar nicht mehr standhalten können.
Leider verfüge ich nicht über die Mittel, solch ein Bild als echtes Foto mit FC-Modell, hochwertiger Kamera und entsprechender Location zu produzieren, also nutze ich das, was mir virtuell zur Verfügung steht. Aber vielleicht motiviert dieser Ansatz FotografInnen, solch eine Szene thematisch real umzusetzen ...
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von remolus
remolus sagte am Sonntag, den 16.04.2017 um 21:13 Uhr:

egal wer was interpretiert - burnout und tiefe depressionen sind grausamer als jeh ein bild sie darstellen könnte - ich wünsche es niemandem ....

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 16.04.2017 um 19:52 Uhr:

Vielen Dank, lieber Olli, für Deinen professionellen Kommentar. So lässt es sich natürlich auch interpretativ auf gewisse PIQS-Zustände übertragen, wenn nach einer erfreulichen Ansage aus der Chefetage nur noch das Schweigen im Walde herrscht.
Btw: Wer in seinem Job bis zum Burnout viel verdient, kann auch entsprechende Oberarme durch freiwillige Workouts im Fitnessstudio oder erzwungene Werktätigkeit als Malocher erlangen. Ohne figürliche Muskeln wäre es höchsten die Persiflage eines schmächtigen Computer-Nerds gewesen. ;) Bezeichnend könnten auch die hochgekrempelten Ärmel dieses Burnout-Opfers sein, da ihn nicht mal diese vor dem Zusammenbruch bewahrten.
Das "Östrogen" ist ein Mesh-Nebeneffekt, wenn das verwendete CGI-Programm wie in diesem Fall nicht über einen Blender "Subdivision Surface Modifier" verfügt. Aber im Grunde ist es auch egal, denn der Burnout ist nicht geschlechtsabhängig. Obwohl ... ich traue Frauen eher eine psychische Stabilität zu, da sie seit Anbeginn der Zeit eine Unterdrückung durch den überkommenen Machismo ertragen mussten. (Ausnahmen wie die Amazonen oder Soldatinnen der Peshmerga bestätigen die Regeln.)
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Sonntag, den 16.04.2017 um 18:23 Uhr:

Koteletten und muskulöse Unterarme lassen eigentlich einen Mann als Model vermuten, doch weist die Gynäkomastie auf ordentlich Östrogen im Blut hin. Auch die Unterschenkel kommen mir etwas zu lang vor, um proportioniert auszusehen. Inhaltlich scheint die Arbeit eine Metapher auf piqs.de zu sein, das in frustraner Erwartung der Verbesserungsvorschläge seitens des Betreibers ausblutet...
Gruß philEOS

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 16.04.2017 um 17:11 Uhr:

Vielen Dank, Konstantin. Da bleibt mir nur zu hoffen, dass die Aussagekraft nicht auf Deinen persönlichen Erfahrungen beruht.
Jeder hat mal einen kleinen Zusammenbruch oder Erschöpfungszustand - schlimm wird es nur, wenn der Burnout chronisch wird.
Wenn die Arbeitgeber Angestellte haben möchten, die wie Maschinen arbeiten, dann sollen sie gefälligst Maschinen einstellen und vom produktiven Mehrwert eine Betriebsrente ab dem Zeitpunkt der Entlassung zahlen. (Sarah Wagenknecht würde es vielleicht als Betriebs-subventioniertes "Bürgergeld" bezeichnen.) Es gibt jedoch auch einen Gegentrend: Kleine Startups, in denen Mitarbeiter wie Familienmitglieder behandelt werden, Brainstormings auf Sofas zelebriert werden und ein Billardtisch mitten im Gemeinschaftsbüro steht. ;) Das Produktionsziel ist das Gleiche, nur der gefühlte Druck ist ein anderer - und das öffnet wiederum den kreativen Geist für Innovationen, ohne den Spaß am Job zu verlieren. Solch soziale Strukturen haben bereits so einige kleine Firmen zu global playern gemacht.
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von Kostja
Kostja sagte am Sonntag, den 16.04.2017 um 16:43 Uhr:

Klasse! Das Bild ist für mich sehr aussagekräftig!
VG Konstantin

Bewertung: 4/5