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Bilderverwaltung

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Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Mittwoch, den 12.09.2018 um 15:46 Uhr:

Shakehands, lieber ritch, ich sehe Du hast auch interessante DIY-Zeiten hinter Dir. Computermäßig habe ich mich mit Mac "zur Ruhe gesetzt" sozusagen. Wenn man teilweise seine Brötchen (oder besser das Dessert) mit so einer Kiste verdient, ist man froh, wenn das System möglichst problemlos funktioniert. Aber ich verstehe, daß es viel mehr Spaß machen kann, sich selbst etwas Maßgeschneidertes anzupassen. Meine Löt-Unternehmungen beschränkten sich damals auf den HiFi-Bereich.
Gruß Fritz

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 11.09.2018 um 19:34 Uhr:

Lieber Fritz

Mir geht es nicht darum, Apple-Systeme schlecht zu machen, sondern nur um günstige Alternativen mit höherer Leistung. Bei einem Apple weiß man was man hat: Man kauft ihn, schaltet ihn an und er funktioniert mit sehr schönem Design.
Schöne Sache für Anwender, die es einfach haben wollen und sich um den Preis keine Gedanken machen, aber dennoch einen Support im worst case kontaktieren können. Genau das rechtfertigt wahrscheinlich die hohen Anschaffungskosten. Wer jedoch in der Lage ist, einen Computer nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zusammen zu basteln, würde niemals ein Gerät von der Stange kaufen - und schon gar nicht überteuert. Es gibt Hardys und Softies, Fritz. ;)
Ich hatte 1980 meinen ersten Computer (Sinclair ZX80) als Bausatz selbst verlötet und er funktioniert noch heute. Diese Plastik-Gurke hat so gut wie alle Computer jener Zeit überlebt - inklusive Ataries und VC-Brotkästen ;). Ich hatte einen IBM300/360 Großrechner, den ich mit vier Freunden in den 2. Stock wuchten musste, um die Maschine ans Drehstromnetz anzuschließen. Zerlegt und zusammengesetzt. Das ist Kult, lieber Fritz. ;) Als ich noch jünger war, hatte ich mir die Nase an der Schaufensterscheibe eines örtlichen IBM-Händlers platt-gedrückt weil dort eine Full-Metal-Tastatur für 400 DM lag. 20 Jahre später hatte ich sie via Ebay gekauft und nutze sie mit Adapter noch heute wegen dem KLICK. Kult halt. ;)

Apple ist leider an mit vorbei gegangen, denn jene Firma war damals wie heute zu teuer im Preis/Leistungsverhältnis.
Nostalgische Grüße,
ritch

Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Dienstag, den 11.09.2018 um 10:56 Uhr:

Ebenfalls zum Thema Apple: Der Mac ist ein ziemlich ge-(ver-)schloßenes System mit all seinen Vor- und Nachteilen. Die Erweiterungsmöglichkeiten sowohl beim iMac wie auch beim MacPro sind, gelinde gesagt, sehr beschränkt.
Hochpreisig auf jeden Fall; eigentlich zu teuer im Vergleich zur Leistung, ja. Aber . . .

Der Vorteil des Systems ist das reibungslose Funktionieren alleer Komponenten, problemloses Anhängen externer Geräte (das, zugegeben, inzwischen unter Windows meistens auch funktioniert), Vernetzung. Das große Plus meiner Meinung nach ist das Betriebssystem und das damit verbundene einfache und flexible Dateihandling, Softwareinstallation und -entfernung, das einfache Klonen eines Systems auf eine andere Paritition/Festplatte usw. Die integrierte "Programmiersprache" AppleScript erlaubt es selbst so Untalentierten im logischen Denken wie mir, alle Arten von Arbeitsabläufen zu automatisieren. Meiner Erfahrung ist auch diverse Anwendungssoftware in der Mac-Version besser strukturiert zu handhaben, zumindest jene, die ich beruflich benutzt habe. Aber, damit Du mich richtig verstehst, Werbung für Apple will ich hier nicht machen!
Und wenns denn sein muß kann ich mit wenig Aufwand Windows-Anwendungen darauf laufen lassen.

ritch, was Du mit Freeware-Sperre meinst verstehe ich nicht. Es gibt jede Menge Freeware aus allen möglichen Bereichen (ob Grafik, Sound oder Buchhaltung . . .) für den Mac. Sie z.B. https://www.macupdate.com. Ich denke, jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Als die Computerei in meinem Beruf anfing finanzierte ich meine ersten Systeme durch den Zusammenbau und Verkauf von PCs auf "Kundenwunsch", anfänglich noch unter DOS und den ersten Windows-Versionen.
Gruß Fritz

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 11.09.2018 um 09:39 Uhr:

Zum Thema Apple: Ich besitze keine praktischen Erfahrungen mit jener Hardware oder dem OS. Ich weiß nur vom Hörensagen, dass es sich um hochwertige, hochpreisige Komponenten handelt, die mittlerweile jedoch auch nur auf Intel-Basis mit Wasser kochen. ;) In der Liste der Top-10X Boliden taucht kein Apple auf, sondern nur Flüssiggas-gekühlte PCs "von der Stange". Apple besticht im Grafik- und CGI-Bereich durch sehr zuverlässige und professionelle Software(Adaptionen), verliert jedoch auf Grund der Freeware-Sperre und Softwareregistrierung. Dieses System der Kundenbindung ähnelt der Photoshop Cloud-Abo-Falle. Warum sollte jemand dafür einen Dauerauftrag einrichten, oder überhaupt Geld verpulvern, wenn es GIMP inklusive G'Mic und NIK kostenlos gibt und zusammen mit Darktable keine Wünsche offen lässt(?) (Vergleiche auch BLENDER vs. 3DMax oder Cinema4D.)
Die meisten namhaften CGI-Firmen arbeiten noch mit Apple und hochpreisigen Programmen. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Garantie der Softwarepflege und weil sie es als Betriebskosten von der Steuer absetzen können. *hehe* Firmen, die auf Freeware setzen, sind jedoch stark im kommen, da es gerade für Start-Ups eine wichtige Kostenentlastung darstellt. Irgendwann werden die Software-Platzhirsche die Lichter ausschalten oder sich neue Methoden der Bauernfängerei einfallen lassen müssen. In der Zwischenzeit spende ich lieber sporadisch 5€ an die enthusiastischen GNU-Programmierer, damit sie nicht verhungern und sich später als Konzernbosse daran erinnern, was social programming ist. Freie Software und grenzenlose Kommunikation ist imho ein Menschenrecht, welches mit Ubuntu erstmals weltweit umgesetzt wurde. Und bestehende Schranken diktatorischer Systeme werden durch TOR ausgehebelt. Schöne neue Welt. :)
Nun ja, für den Preis eines Apple-Flaggschiffs könnte ich einen Windows- oder besser Linux-PC aus Einzelteilen zusammenbasteln mit einem sehr hochwertigen Softwarepaket für Nada plus 4K-Monitor.
Aus dem Fenster hängend könnte ich sogar garantieren, dass die Maschine wesentlich schneller als ein Apple ist und keinerlei Registrierungsbeschränkungen besitzt. Sollte das immer noch nicht reichen, empfehle ich Komponenten der Firma Cyrotech, welche im Dauerbetrieb jedoch wieder alle Ersparnisse zu nichte machen können. ;)

[Ich hatte meine TYAN Thunder Boards im Fünferpack vor Jahren aus der Konkursmasse eines Rechenzentrums via Ebay gekauft und Glück gehabt. (http://gallery.moddingtech.de/jgallery/resources/pics/cases/cg_rohle65_03_20091114-1547.jpg) Neu hätte ich mir diese "NASA"-Technik nicht leisten können. ;)]
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Montag, den 10.09.2018 um 23:28 Uhr:

Lieber Fritz
Seit Erfindung der Sollbruchstellen und entsprechenden Garantiezeiten verdient sich die Industrie dull und dämlich und vermüllt durch halbherziges Recycling unseren Planeten, so als besäßen wir unerschöpfliche Rohstoffvorkommen und Giftmüll-Endlagerstätten. Glücklicherweise gibt es auf YT Reanimationsanleitungen im DIY. Mein Favorit: https://www.youtube.com/watch?v=9g7zaFrvW24 (9 von 10 günstige "kaputte" Monitore auf EBay-Kleinanzeigen lassen sich damit für Appel&Ei reparieren. ;)) Solche DIYs gibt es auch für andere Computer-Komponenten. Um Geld zu sparen, die Umwelt zu schonen, und sogenannte "Computertechniker" arbeitslos zu machen, muss man nur in der Lage sein, einen Lötkolben ohne Tremor halten zu können und Plus und Minus zu unterscheiden. Kann man das nicht, dann engagiert man halt einen aufgeweckten Fünfjährigen aus der nächsten Kita. ;)
Das Problem bei FP-Massenspeichern ist deren Kombination aus elektronischen und mechanischen Bauteilen. Eine heutige Sollbruch-Garantie von 2 Jahren ist dennoch ein schlechter Witz, denn ich besitze noch FPs (aus nostalgischen Gründen), die auch nach 20 Jahren keine fehlerhaften Sektoren aufzeigen. Von hotplug-Server-FPs aus dem HTC-Bereich gar nicht erst zu reden. Bei sich ständig verbesserter Technik lässt das nur den Schluss zu, dass die Lebenszeit neuer (Consumer-)Geräte einem wirtschaftlichen Kalkül zu Lasten der Verbraucher und der Umwelt folgt - nach mir die Sintflut - und so wird ein Schuh draus, ein Paradebeispiel der kapitalistischen Gier.
Diese Taktik ändert sich auch mit den SD-Platten nicht, außer dass diese viel weniger Strom benötigen und keine Mechanik besitzen. Ihre Schreib/Lesezugriffe sind jedoch gegenüber FPs stark eingeschränkt, und somit treiben sie die Müllspirale weiter an. Parallelen dieser Verarschung findet man auch bei den Netzanbietern, die immer höhere Geschwindigkeiten anbieten und im Kleingedruckten aus einer vormals echten Flatrate ein Kontingent machen.
Lieblingsanekdote: An Bord der ISS befindet sich ein extrem teurer Hauptrechner dessen Rechenleistung durch mein Netzwerk locker weg-geatmet werden könnte - der unschlagbare Vorteil des ISS-Systems ist jedoch, dass es sich um eine altbewährte und zuverlässige Technik handelt, die unter extremsten Bedingungen funktioniert. Und das ist ihmo viel wichtiger als Geschwindigkeit, bunt oder vermeintlichem "Geiz ist geil". ;)

Um nun wieder zum Thema zu kommen: Warum sollte man unnötige Dateien speichern und durch deren Katalogisierung mit entsprechenden Programmen FPs stressen? Warum löscht Du solche Fotos nicht gleich auf der günstigen Kamera-SD, wenn Du nach Sichtung nicht mit dem Ergebnis zufrieden bist? Bei meinem Sicherungs-TYAN-Server ist die automatische Defragmentierung z.B. ausgeschaltet und nur die Sektoren-Überprüfung im Readmode automatisiert, da dort nichts gelöscht wird und die Daten somit linear geschrieben werden.
Trotz allem sind Clouds z.Z. die günstigste und sicherste Lösung der Massenspeicherung, da sie über redundante Systeme verfügen, die sich Normalverdiener nicht leisten können. Im Falle eines EMPs nützt das aber auch nichts mehr - und dann überleben Daten nur auf Papier. Also: Die besten Fotos nicht speichern, sondern ausdrucken und an die Wand hängen, denn dort überleben sie jede Katastrophe außer Feuer. ;)
PS: Ich blättere zum Namenstag gerade in einem Familienfotoalbum aus einer Zeit kurz nach Erfindung der Nassplatte. Hätten sich diese Fotos nicht auf Papier befunden, hätte ich nicht sehen können, welch stattlicher Mann mein Ur-Ur... Großvater war. 8)
Losgelöste Grüße, weil Geburtstag *<;D
ritch

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Sloweye sagte am Montag, den 10.09.2018 um 17:06 Uhr:

ritch, ich habe meine Bilder natürlich auch auf externen Laufwerken (auf denen sonst nichts passiert), geordnet in Ordnern/Unterordnern nach Datum der Erstellung plus Stichwort. Das Katalogprogramm verhilft mir einerseits zu einem schnellen Überblick anderseits nütze ich es zum Ausmisten von "unnötigen" Aufnahmen. In der Wolke landen nur Sachen, die per Handy oder Tablett aufgenommen werden.
Gruß Fritz

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ritch sagte am Donnerstag, den 06.09.2018 um 23:53 Uhr:

Nachtrag zum Thema Datenerhalt:
Wenn Du Deine Daten wirklich langfristig retten möchtest, dann sichere sie einmal pro Jahr auf frischen Speicher-Medien, speichere sie online in Clouds, oder drucke sie aus und vergrabe sie in der Nähe der Cheops-Pyramide. ;) Als Suchmaschine nutzt Du dann handschriftliche Links in Stein gemeißelt oder eine Schatzkarte zur Ausgrabungsstelle. ;))
Je moderner die Speichertechnik, desto geringer ihre "Halbwertzeit" - und da hilft auch keine Katalogsoftware weiter.
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Donnerstag, den 06.09.2018 um 23:33 Uhr:

Ich verwende ganz old-school Wechselmedien mit strikter Ordnerhierarchie (Jahr/Thematik - Final oder Workflow). Die Suche gestaltete ich mit Windows-Bordmitteln über das interne Netzwerk (Intranet). Sollte ich etwas nicht wiederfinden, dann war es mein Fehler der Benennung oder Einordnung. Eine hot-plug Serverplatte kann 100 Jahre alt werden, wenn sie sich nicht im Dauerbetrieb/Stress befindet, oder irgendwelche unerwünschten OS-Updates in ein runnig system pfuschen. (Langatmiger ist nur Papyrus ... oder Moses' Steintafeln. ;)) Deshalb verwende ich keine Katalogprogramme, deren (versteckte) Funktionen ich nicht überprüfen kann. Sämtliche Medien sind an einem TYAN Thunder als Mainframe (mit nativem/kompiliertem 64bit-DOS und vier Opterons) angeschlossen, der nur zur "historischen" Suche hochfährt ... weil er mir sonst ohne Water-Cooling das Trommelfell perforiert. ;) [Für ein Water- oder gar peltier-cooling von 4 CPUs bräuchte ich jedoch ein ganz anderes Gehäuse und ggf. einen Industriestrom-Vertrag mit den örtlichen Stadtwerken http://piqs.de/fotos/201748.html ] Dementsprechend befinden sich aktuelle Dateien auf dem Array (RAID-10) der Workstation (als "NODE-3" in meinen Ortsangaben auf Piqs gekennzeichnet) im Flüstermodus.
Als mittlerweile "alter Sack" hatte ich diese Methoden der Datensicherheit und- Organisation vor über 30 Jahren während der Ausbildung an einem Nigros/Tamos System gelernt ... und für gut befunden. ;) Old School halt, aber funktioniert - und nur darum geht es doch letztendlich, gelle?
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Donnerstag, den 06.09.2018 um 17:03 Uhr:

Ich hätte gerne von Euch gewusst, welche Software zur "Massenbildhaltung" Ihr verwendet. Ich verwende seit Jahren Media Pro (Phase One) am Mac.

Gruß Fritz