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Kostenlos und sehr gut

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Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 24.12.2017 um 16:16 Uhr:

Weil Weihnachten die Zeit der Geschenke ist ...

https://shadermap.com/home/
Wer sich mit der Texturierung im CGI ernsthaft beschäftigt hat, kennt das Problem, dass entsprechende Add-Ons für Gimp oder PS nur Spielkram sind, was Profis normalerweise nur mit der Kneifzange anfassen. Es gibt in diesem Bereich zwar hochpreisige Software für CGI-Studios, aber eben exorbitant hochpreisig. (Für jene Summen bekommt man einen Rechenknecht der außerirdischen Art nebst Stromrechnung für ein Jahr, sowie Chips und Bier bis zum Leberkollaps. ;))
Aber es geht auch kostenlos, wenn man sich über obigen Link die "non commercial" Version installiert. Ein tolles Programm, das durch Visualisierung und Speed überzeugt. Die erstellten Maps können gespeichert und für jedes 3D-Programm verwendet werden. Einfach zu bedienen - und Anleitungen gibt es auch auf Youtube.

Eine Alternative bildet AwesoneBump 5.x, doch jenes Programm ist tricky und nicht so stable, aber ebenfalls kostenlos mit vielen YT-Tutorials.

Ich wünsche allen, auch jenen, die mit der MAP-Generierung nix am Hut haben, eine frohe Weihnacht,
beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Donnerstag, den 13.04.2017 um 01:51 Uhr:

Liebe Maren

Da auf PIQS erfreulicherweise ein Interesse von FotografInnen an kostenloser als auch experimenteller Software sowie CGI vorhanden ist, habe ich beschlossen, dieses Interesse im Rahmen meiner Möglichkeiten eingehender zu unterstützen.
Schließlich nützt es nichts, wenn es nur einen selbst begeistern kann, ohne die gewonnenen Erkenntnisse an andere Bilderfreunde und Schaffende weiter zu geben. (Ich bin auch kein Sternekoch, der seine Rezepte schützen müsste! *grinse*) PIQS ist eine CC-Plattform im Sinne von Public Domain, also sollte das Forum ebenfalls in diesem Sinne genutzt werden.
Nachdem ich die Kommentare zu http://piqs.de/fotos/201375.html gelesen habe, werde ich nun einen neuen Faden zum Thema CGI ins Forum stellen. Dort geht es hauptsächlich um Blender - und wen es interessiert, ist herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und sich in den Tutorials auszutoben, um für sich selbst und mit anderen die Berührungsangst vor dieser extrem brutalen Software zu überwinden. ;)
Am Ende sollte (so habe ich es mir vorgenommen) die Erkenntnis siegen, dass VUE, Terragen, 3DMax und Cinema4D etc... auch nur mit Wasser kochen und ihren hohen Kaufpreis vielleicht nochmal überdenken sollten. (Vergleichbar mit PS und GIMP.)
Hättest Du Interesse, liebe Maren, in solch einem Faden mitzumischen? Wenn ja, dann herzlich Willkommen auf der dunklen Seite des Mondes, die bislang noch von keiner irdischen Kamera eingefangen wurde. ;)

Liebe Grüße,
ritch

Benutzerbild von New Girl
New Girl sagte am Mittwoch, den 12.04.2017 um 22:27 Uhr:

danke euch beiden.

für die infos, zu kostenlosem und kostenpflichtigem ..

vlg, maren

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 09.04.2017 um 18:04 Uhr:

Insane bump – install&use für GIMP&Blender

Auch das kostenlose „Insane bump“-Plugin verbindet 2D- mit 3D-Welten und muss sich hinter spezialisiert-kommerziellen Programmen nicht verstecken.
Da möglichst realistische Strukturen im CGI aus unterschiedlichen Maps bestehen, ist die analoge/händische Herstellung dieser Texturen sehr zeitaufwändig. Insane nimmt dem User hierbei viel Arbeit ab und bietet in der Erstellung zudem Variationen, die auch anpassbar sind.

Bezüglich der Installation und Verwendung gibt es gute Tutorien von „ThaTimst3r“ auf Youtube (Stichwort: „Insane Bump“) und ein professionelles Video von BlenderGuru zur reinen Verwendung von fotorealistischen Texturen in Blender und anderen CGI-Programmen: https://www.youtube.com/watch?v=W07H7xeUnGE

Beste Grüße,
ritch

@sacchero: Danke zu Deinen Erfahrungen mit hochpreisiger Technik und Software. :)

Benutzerbild von sacchero
sacchero sagte am Samstag, den 08.04.2017 um 19:15 Uhr:

Hi ritch, auf deinen Hinweis hin, hier im Forum etwas zu posten, möchte ich gern antworten und meine persönlichen Erfahrungen mit Foto- und Grafiksoftware mitteilen. Ich habe beruflich nichts mit Fotografie und Kunst zu tun. Im Gegenteil, mein Berufsleben war mehr mit trockenen BS-Plattformen wie UNIX, SINIX und Windows verbunden. Fotografie und Computergrafik ist der "kreative" Ausgleich und Hobby.
Was nutze ich für kostenlose Programme? Nun, privat arbeite ich seit zehn Jahren zu Hause nur mit Apple Hardware (iMac, iMac pro, iPad Air). Die ist aber nicht kostenlos! Der Grund war mein eigentliches Hobby, die Videofilmerei. Mit "Final Cut Pro X" hat Apple das wohl beste Programm der Welt für den Videoschnitt entwickelt, nutzbar für Amateure als auch Profis. Das war der Hauptgrund, auf Apple umzusteigen. Für die Verwaltung und Bearbeitung der vielen Fotos verwende ich "Aperture". Wird zwar von Apple leider nicht weiterentwickelt, aber es läuft nach wie vor seit Jahren absturzfrei. Beide Programme sind aber, wie gesagt, nicht kostenlos. Kostenlos bekommt man jetzt die vormals teure Nik-Software (Color Efex Pro, Silver Efex Pro usw.), nachdem Google sie übernommen hat. Gibt es für Windows und Mac. "Bryce" und "DAZ 3D" für die Beschäftigung mit 3D-Grafik ist auch kostenlos, erfordert aber eine gewisse Einarbeitungszeit. Mit "Mandelbulb 3D" gibt es ein Opensource-Programm, das viel Spaß bereitet, aber längere Einarbeitungszeit benötigt. Tolle Ergebnisse von Anwendern kann sich jeder auf YouTube ansehen, einfach "Mandelbulb 4K" eingeben und auf einem UHD-Fernsehgerät mit 4K betrachten. Begeisterung pur! Und man sieht neue Welten 😉. Ergänzend möchte ich noch auf zwei Anwendungen hinweisen, die ich auch benutze: "Aurora HDR 2017", ein Grafikprogramm für die Bearbeitung von Fotos mit dem Ziel der Erstellung von HDR-Fotos, sowie "Affinity Photo 1.5". Letzteres ist eine Software, die mit Adobe Photoshop vergleichbar ist, und für ambitionierte Fotografen vollauf zu sehr guten Ergebnissen führt. Beide Programme kosten um die 50 €, und wer kein Berufsfotograf ist, ist damit gut bedient.

Weniger kostenintensiv ist die Beschäftigung mit Grafikprogrammen für die Fotobearbeitung auf einem iPad mit BS iOS. Ich nutze vorwiegend "Snapseed" (hat sich gut weiterentwickelt und kostet nix), sowie Photoshop Fix/Mix/Express von Adobe (aber nicht zu verwechseln mit dem professionellen Photoshop!). Ein iPad ist leicht, und man kann überall damit arbeiten.
Wer Interesse für 3D-Grafiken hegt, kann sich die "Pixite"-Apps (hier hervorzuheben "Matter")
und die "Brain Fever Media"-Apps für wenig Geld im AppStore herunterladen. Einarbeitungszeit gering, Ergebnis gut! Aber: Für 99 Cent kann man nicht das gleiche Ergebnis erwarten bei professionelle Anwendungen. Das Bild "Meine Welt" entstand auf dem iPad mit den genannten Apps. Wurde aber bisher in der EB nicht freigeschaltet.
Ein Programm, was ein "Must haven" ist, jedenfalls für grafikbegeisterte Anwender, ist "FRAX HD Pro". Ich habe keine Spiele auf dem iPad, ich nutze FRAX (von Kai Krause und Ben Weiss), welches Fraktale erzeugt. Welcher Aufwand (Hardware, Renderzeit) war früher notwendig, um ein Fraktal auf einem PC zu erzeugen. Mit FRAX kann man in Echtzeit Millionen Fraktale generieren, eins schöner als das andere. Es gibt auch eine kostenlose Testversion davon. Mit dem Programm sieht man sehr gut, wie sich die Computergrafik in den vergangenen Jahren entwickelt hat ... gut das uns Steve Jobs das iPhone geschenkt (besser: verkauft) hat.

Soweit ein paar Erfahrungen von mir. Ob mal eine Kategorie "CGI" oder "Computergrafik" in der Community PIQS eingeführt wird, muß man abwarten. Da bin ich eher skeptisch, dass man in dieser Community etwas Neues einführt. Aber schön wäre es, neben der Fotografie auch deren Ableger in der Community einmal zu finden.

Wer weitere Fragen hat, bitte melden.

Benutzerbild von New Girl
New Girl sagte am Samstag, den 18.02.2017 um 18:32 Uhr:

diese rubrik habe ich heute entdeckt.

klingt gut.

danke Ritch.

aber erstmal eins nach dem anderen. ;) :)

LG; maren

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 22.11.2016 um 15:18 Uhr:

Und weiter geht es mit kostenlosen Fundstücken ...
Diesmal: Künstliche Intelligenz in der kreativen Bildbearbeitung mit Filtern des M.I.T..
Wer sich mit der Programmierung bezüglich PYTHON und COCO nicht auskennt, kann sich eine kostenlose Windows-Vollversion als GUI/Frontend mit verschiedenen Versuchsfiltern hier herunterladen: http://neuralstyler.com/ (wurde von mir auf Funktion und Viren getestet)
Das Programm kann auch Videos bearbeiten(!), ist sehr klein, aber der Speicherhunger ist bei der Berechnung gigantisch. Mit 32GB Ram ist bei mir bei einer Kantenlänge von 1280pix Schluss (out of memory!). Auf Nachfrage, warum das Programm keine Teile der Bildberechnung auf die Festplatte auslagert, teilte man mir zwinkernd mit, dass das M.I.T. über Hochleistungssysteme und Netzwerke verfüge, die eine Frage nach dem Arbeitsspeicher überflüssig machen. Ok, also warum kleckern, wenn man klotzen kann? ;) Z.Z. beschäftige ich mich mit der Erstellung eigener Modelle, doch das ist Hardcore für Laien: https://github.com/yusuketomoto/chainer-fast-neuralstyle#train
Wenn ihr experimentierfreudig seid, würde ich mich sehr über eure eigenen "neuralisierten" PIQS-Ergebnisse freuen, und in Kombination mit anderen Filtern (z.B. NIK oder GMIC) lässt sich imho sogar aus "Alltagsschnappschüssen" sicherlich noch viel mehr herausholen, als mein erster Versuch (http://piqs.de/fotos/199922.html). Zudem erübrigt sich bei dieser Bearbeitung das "Recht aufs eigene Bild", da sich niemand auf diese Weise wiedererkennen lässt. (Tipp: Wenn man ein neural-bearbeitetes Foto durch einen NIK-Noirfilter jagt, kommt dabei etwas heraus, das düsterer als Rembrandt ist und erhält dabei zugleich eine Mischung zweier unterschiedlicher generativ/epochaler Stile. ;))

Den nächsten, bzw. bereits erfolgten Entwicklungsschritt der künstlichen Intelligenz kann man sich in diesem Video anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=IuygOYZ1Ngo Das "NewRembrandt"-Projekt verfolgt die Möglichkeit, einen alten Meister mit Hilfe eines "intelligenten" Computers wieder zu erwecken. Sehr anspruchsvoll bezüglich Programmierung, Stil und 3D-Schichttechnik des Farbauftrages. Zudem handelt es sich hierbei nicht um Reproduktionen bekannter Ölgemälde, sondern um ganz neue Bilder (aus der Analyse alter Werke), die noch in keinem Museum hängen.

Nun ja, in einer Folge von Raumschiff Enterprise begann der Androide DATA seine Kreativität zu testen und malte abstrakte Bilder. Diese Art der Intelligenz wurde im Grunde bereits erreicht - also Willkommen in der Zukunft und viel Spaß beim Experimentieren. ;)

Als nächstes folgt das Thema "adaptive multiscale deconvolution", doch dazu suche ich noch nach einem kostenlosen Programm ...
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 08.11.2016 um 14:39 Uhr:

Kleines Update bezüglich GIMP 3.0:
Ich hatte einen Beta-Einblick in GIMPs nächste Versions-Stufe. Es war nicht übertrieben, als ich schrieb, dass diese Freeware Adobes PS das Wasser abgraben könnte.
Das sollte jedoch keinen PS-Nutzer verunsichern, denn GIMP dient schließlich auch dazu, den Druck auf kommerzielle Firmen zu erhöhen, um noch bessere Produkte herauszubringen, statt sich überheblich nach hinten zu lehnen. Ich vermute mal eher, dass hier Einer vom Anderen lernt. ;)

- Das GMIC-Update funktioniert wieder und erschlägt den Nutzer mit einer Vielzahl neuer und überarbeiteter Filter von brauchbar bis außerirdisch. Manche Filter (natürlich alle kostenlos) sind so gut, dass so mancher Maler den Pinsel wegwerfen möchte - und in Kombination bieten sie eine Spielwiese befreiter Inspiration.

- Foto-Stacking: PICOLAY von der gleichnamigen deutschen Webseite möchte ich noch als sehr brauchbare Freeware anfügen. Wurde gerade wieder in aktueller Version herausgegeben und ist einfach zu bedienen.

Beste Grüße.
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Donnerstag, den 03.11.2016 um 00:39 Uhr:

Vielen Dank für Deine sehr guten Tipps, Erweiterungen und Ausführungen, Rick!

Grundsätzlich kann man somit behaupten, dass es nicht nötig ist, Geld für kommerzielle Software auszugeben, wenn man es mit gewisser Gewöhnung/Einarbeitung und Kombination auch kostenlos haben kann. Das unterschreibe ich gerne, weil ich es auch so sehe.
Ich wollte mit Gimp versus PS auch keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, da es sinnlos ist, über solche Dinge zu streiten, denn entweder funktioniert es für einen selbst oder nicht. ;)
Letztendlich entscheidet der Nutzer über die Brauchbarkeit und bleibt imho oft bei seiner ersten Wahl, sofern das Programm genau das ermöglicht, was man möchte.
Deshalb ergibt es einen Sinn, wenn sich Einsteiger zuerst über Freeware-Angebote informieren, statt hochpreisige Programme zu erwerben. Wie siehst Du das, Rick?
Profis ist es vielleicht egal, da allein schon ihre Kameras mehr als jedes Programm kosten, aber für Einsteiger ist Freeware besser geeignet.

3D - Blender und PowRay kenne ich - steile Lernkurve und kann abschreckend, also "nerdish" sein. DAZ und Bryce ist für Einsteiger imho besser geeignet, was Erfolgserlebnisse betrifft und was die Orientierung und das Objekt-Placement in einem virtuellen Raum angeht. (Ich finde Bryce gut und nutze es mit dem kommerziellen Programm Poser - z.Z. bastle ich gerade damit, um Dein gefiltertes Boots-Bild in einer virtuellen Johansen-Ausstellung mit einer Menge an interessierten Fröschen zu erstellen. Nun ja, zuweilen ist der Spaß der Motor der Motivation - und ich mag Frösche, aber nicht ihre Schenkel. Lass Dich überraschen, falls es hier als Hommage Deines Fotos durchgewunken wird. Titel: "Pictures at an Exhibition - für Rick" ;)

Apophysis - das ist ein ganz anderer Film und es würde mich wiederum überraschen, wenn Du mir einen YT-Link schicken könntest, um die erforderliche Mathematik in nur 15 Minuten zu verstehen. ;))) Für solche Programme könnte ich beruflich nur als Übersetzer arbeiten, aber gewiss nicht als Programmierer.

Und ansonsten: Da wir uns hier bereits auf einer kostenlosen CC-Plattform befinden, ist es auch wichtig, kostenlose Programme vorzustellen, da die Hardware (Kamera und PC) bereits teuer genug ist.

Also nochmals vielen Dank für Deine wertvollen Tipps und beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ravens_legacy
ravens_legacy sagte am Mittwoch, den 02.11.2016 um 21:30 Uhr:

Generell finde ich die Adobe Software ziemlich gut. Und zumindest in meinen Augen ist sie 10€ / Monat auf alle Fälle wert. Ich habe ebenfalls Jahre lang viel mit GIMP & Co. gearbeitet, aber was Usability angeht merkt man einfach, dass diesbezüglich keine Profis am Werk waren. OpenSource in allen Ehren. Zwar galt GIMP früher schon annähernd gleichwertig zu Photoshop, aber gerade in den letzten Jahren sind sie beim Funktionsumfang nicht ansatzweise hinterher gekommen. Immer nur mehr Filter machen eben doch nicht unbedingt eine bessere Software.

Aber darum geht es hier ja nicht. Ein paar kleine Geheimtipps habe ich dann dennoch ;)
Hauptsächlich Hugin, Luminance HDR und Dark Table. Die bestechen zwar ebenfalls nicht durch eine sonderlich komfortable Nutzung, haben auf ihrem Spezialgebiet aber einiges drauf.

Gerade mit Hugin bekommt man vieles hingebogen, bei dem jede andere Panorama-Software schon lange verzweifelt wäre. Man muss zwar selber viel Arbeit rein stecken, aber das Ergebnis lohnt sich. Ich weiß nicht genau wie es mittlerweile ist, aber als ich es das letzte man gebraucht habe, gab es leider noch keine brauchbare 32 Bit Unterstützung.

Luminance HDR - da sagt der Name schon was das Programm macht. Hier ist glaube ich 32 Bit Unterstützung sogar dabei. 16 jedoch auf alle Fälle, folglich kann man es zumindest indirekt auch zur RAW-Entwicklung benutzen.

Dark Table ist hauptsächlich das Linux-Flagship in Sachen Lightroom. Windows-Unterstützung ist bis heute noch nicht offiziell vorhanden, hauptsächlich aufgrund mangelnder freiwilliger Entwickler. Wenn man lang genug googlet findet man allerdings einen experimentellen Windows-Port, der zumindest bei mir ganz gut lief.

Für 3D Art ist denke ich Blender das Mittel der Wahl - auch wenn die Einarbeitung schon eine ziemliche Hürde sein kann. Ziemlich spannend finde ich mittlerweile auch schon verfügbare Browser basierte 3D-Editoren wie clara.io
Ansonsten haben wir im Studium noch ziemlich viel mit PovRay gearbeitet - aber das ist mehr was für Nerds ;) Zumindest kenne ich keine wirklich coole GUI dafür.

Und bezüglich JPEG .... glaub mir, den Algorithmus willst Du wirklich nicht kennen. Ein Dozent hat ihn uns mal in der einfachsten Ausführung um die Ohren gehauen ... die haben Tage danach noch geschlackert. Zwar versteh ich jetzt wie die Fraktale entstehen, aber wirklich weiter bringt mich das nicht ^^
Einigermaßen verständlich bekommt man das auch in ~15 Minuten von Youtube erklärt.

Cheers,
Rick

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Mittwoch, den 02.11.2016 um 10:39 Uhr:

Liebe PIQS-Gemeinde

Rechtliches:
Alle von mir vorgestellten Programme und PlugIns sind kostenlos und wurden von mir auf Qualität und Viren getestet. Eine Garantie/Verantwortung kann ich jedoch nicht bieten, da ich nicht deren Urheber bin. Ich verzichte auf direkte Links und poste stattdessen nur deren Namen, die man via Suchmaschinen finden kann. Download und Installation liegt somit in eurer eigenen Verantwortung. Gleiches gilt für Youtube-Titel, die der Entscheidungsfindung zum Gebrauch der Software dienen oder allgemeine brauchbare Informationen enthalten.

Persönliche Motivation:
Es geht nicht um Geiz, sondern nur um Sparsamkeit ohne Einbußen bezüglich der Qualität.
Für so gut wie jede Anwendung und Plattform gibt es freie Software (GNU, CC, etc...). Auch PIQS basiert auf solchen sozialen Lizenzen, die es imho zu unterstützen gilt, damit gewisse Firmen kein Monopol oder kommerzielles Alleinstellungsrecht erlangen. Letztendlich kann man bei der Wahl der richtigen Software sehr viel Geld sparen, das sich wiederum für Hardware oder andere Dinge verwenden lässt. Wenn man z.B. GIMP statt PS benutzt, könnte man mit dem Ersparten die liebe Freundin in ein 5-Sterne-Restaurant ausführen und den Abend unvergesslich machen, ohne es bei der Bildnachbearbeitung bereuen zu müssen. ;)

Software:
- GIMP. Damit beginnt und endet alles … ohne nun einen Glaubenskrieg provozieren zu wollen. Es ist einfach so. Die globale Community entwirft ständig neue Versionen für Windows, Linux und Mac, wobei man sich zwischen „stable“ und „experimental“ entscheiden kann. Letztere Versionen dienen dem Beta-Testing und Bug-Hunting und sind für normale Anwender nicht zu empfehlen, die keine Programmierer sind. Die z.Z. aktuell-stabile Version ist 2.8.18 und experimentell 2.9.5 – und es geht in Richtung 3.0, um PS das Wasser abzugraben. Von GIMP gibt es auch speziell für MACs Sondereditionen (McGimp), die ich jedoch nicht testen konnte, weil mir die Hardware dafür fehlt.
Erfahrungsgemäß läuft GIMP am besten und schnellsten auf einem Linux64-System, aber auch auf meinem 8Core Win7-64 kann ich nicht meckern – es ist einfach nur (sorry für meine Ausdrucksweise) geil!

- GMIC. Wer GIMP als Plattform der Bildbearbeitung nutzt, braucht natürlich auch professionelle Filter und Plugins. Genau hier beginnt der Spaß, denn alle Filter und Plugins sind ebenfalls kostenlos. Unglaublich aber wahr. GMIC ist endlos erweiterbar, da es eine eigene Programmiersprache besitzt – und manche Filter sind so was von abgeknallt, dass man das Fotografieren vergisst und nur noch experimentieren möchte. ;)

- NIK. Die von Google nun freigegebene PlugIn-Kollektion „NIK“ ist ebenfalls kostenlos und sehr hochwertig. Auf GIMP habe ich es noch nicht geschafft, sie einzubinden, aber auf PS soll es angeblich funktionieren. Die einzelnen Filter sind jedoch Stand-alone Programme und somit unabhängig von anderen Programmen. Auf WIN7 funktioniert es, wenn man Fotos direkt in die Filter schiebt. Man sollte hierbei jedoch nur mit Kopien der Fotos arbeiten, da die Filter die Originale überschreiben! Mein Favorit dieser Kollektion ist der HDR-Filter, da er einerseits mit echten Belichtungsreihen arbeiten kann, aber auch aus Einzelfotos Pseudo-HDRs erstellt. Aber auch die anderen PlugIns sind sehr brauchbar – insbesondere auch für Retros und Künstler.

- JPG-KOMPRESSION: Photofiltre. Dieses kleine und feine Programm nutze ich schon seit vielen Jahren seit der ersten Version. In der aktuellen Version arbeitet es auch mit Layern, aber die Stärken befinden sich in der JPG-Kompression, um Bilder für Mails oder Internetplattformen auf ein Maß ohne sichtbare Einbußen herunter zu rechnen. Von diesem Programmierer hätte ich gerne den Code, um zu verstehen, wie er das hinbekommen hat … aber dafür gibt es ja das Reengineering. ;)

- RAW. Raw-Therapee. Ich kenne für diese Zwecke kein besseres kostenloses Programm. Kennt ihr ein besseres? Dann postet es bitte in diesem Faden.

- 3D. DAZ und BRYCE und als OBJ-Plattform Archive3d. Alles kostenlos und größtenteils hochwertig.

- Außerirdisch/mathematisch. APOPHYSIS 7x. Dieses Programm ist schwer zu beschreiben, da es Bilder entwirft, die aus keiner vorstellbaren Welt zu entstammen scheinen, sofern man kein phantasievoller Mathematiker ist. Für dieses Programm braucht man keine physikalische Kamera, sondern nur noch bewustseins-erweiternde Drogen und einen Abschluss am MIT. ;))

Fotoschule:
Youtube – Pavel Kaplun. Dieser Profifotograf bietet auf YT zahlreiche kostenlose Ausschnitte aus seinen kommerziellen Lehrfilmen, die thematisch so gut wie keine Frage offen lassen. Sehr geeignet für Anfänger bis fortgeschrittene Amateure. Ich konnte Einiges davon lernen und hatte viele Aha!-Effekte. Zudem scheint Pavel ein sehr angenehmer Zeitgenosse und Didakt zu sein, dem man gerne zuhören mag. Seine kommerziellen Filme kenne ich nicht – und in diesem Faden geht es auch nur um Kostenloses mit Gebrauchswert.

Beste Grüße,
ritch