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Kostenlos und sehr gut

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Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Mittwoch, den 02.11.2016 um 10:39 Uhr:

Liebe PIQS-Gemeinde

Rechtliches:
Alle von mir vorgestellten Programme und PlugIns sind kostenlos und wurden von mir auf Qualität und Viren getestet. Eine Garantie/Verantwortung kann ich jedoch nicht bieten, da ich nicht deren Urheber bin. Ich verzichte auf direkte Links und poste stattdessen nur deren Namen, die man via Suchmaschinen finden kann. Download und Installation liegt somit in eurer eigenen Verantwortung. Gleiches gilt für Youtube-Titel, die der Entscheidungsfindung zum Gebrauch der Software dienen oder allgemeine brauchbare Informationen enthalten.

Persönliche Motivation:
Es geht nicht um Geiz, sondern nur um Sparsamkeit ohne Einbußen bezüglich der Qualität.
Für so gut wie jede Anwendung und Plattform gibt es freie Software (GNU, CC, etc...). Auch PIQS basiert auf solchen sozialen Lizenzen, die es imho zu unterstützen gilt, damit gewisse Firmen kein Monopol oder kommerzielles Alleinstellungsrecht erlangen. Letztendlich kann man bei der Wahl der richtigen Software sehr viel Geld sparen, das sich wiederum für Hardware oder andere Dinge verwenden lässt. Wenn man z.B. GIMP statt PS benutzt, könnte man mit dem Ersparten die liebe Freundin in ein 5-Sterne-Restaurant ausführen und den Abend unvergesslich machen, ohne es bei der Bildnachbearbeitung bereuen zu müssen. ;)

Software:
- GIMP. Damit beginnt und endet alles … ohne nun einen Glaubenskrieg provozieren zu wollen. Es ist einfach so. Die globale Community entwirft ständig neue Versionen für Windows, Linux und Mac, wobei man sich zwischen „stable“ und „experimental“ entscheiden kann. Letztere Versionen dienen dem Beta-Testing und Bug-Hunting und sind für normale Anwender nicht zu empfehlen, die keine Programmierer sind. Die z.Z. aktuell-stabile Version ist 2.8.18 und experimentell 2.9.5 – und es geht in Richtung 3.0, um PS das Wasser abzugraben. Von GIMP gibt es auch speziell für MACs Sondereditionen (McGimp), die ich jedoch nicht testen konnte, weil mir die Hardware dafür fehlt.
Erfahrungsgemäß läuft GIMP am besten und schnellsten auf einem Linux64-System, aber auch auf meinem 8Core Win7-64 kann ich nicht meckern – es ist einfach nur (sorry für meine Ausdrucksweise) geil!

- GMIC. Wer GIMP als Plattform der Bildbearbeitung nutzt, braucht natürlich auch professionelle Filter und Plugins. Genau hier beginnt der Spaß, denn alle Filter und Plugins sind ebenfalls kostenlos. Unglaublich aber wahr. GMIC ist endlos erweiterbar, da es eine eigene Programmiersprache besitzt – und manche Filter sind so was von abgeknallt, dass man das Fotografieren vergisst und nur noch experimentieren möchte. ;)

- NIK. Die von Google nun freigegebene PlugIn-Kollektion „NIK“ ist ebenfalls kostenlos und sehr hochwertig. Auf GIMP habe ich es noch nicht geschafft, sie einzubinden, aber auf PS soll es angeblich funktionieren. Die einzelnen Filter sind jedoch Stand-alone Programme und somit unabhängig von anderen Programmen. Auf WIN7 funktioniert es, wenn man Fotos direkt in die Filter schiebt. Man sollte hierbei jedoch nur mit Kopien der Fotos arbeiten, da die Filter die Originale überschreiben! Mein Favorit dieser Kollektion ist der HDR-Filter, da er einerseits mit echten Belichtungsreihen arbeiten kann, aber auch aus Einzelfotos Pseudo-HDRs erstellt. Aber auch die anderen PlugIns sind sehr brauchbar – insbesondere auch für Retros und Künstler.

- JPG-KOMPRESSION: Photofiltre. Dieses kleine und feine Programm nutze ich schon seit vielen Jahren seit der ersten Version. In der aktuellen Version arbeitet es auch mit Layern, aber die Stärken befinden sich in der JPG-Kompression, um Bilder für Mails oder Internetplattformen auf ein Maß ohne sichtbare Einbußen herunter zu rechnen. Von diesem Programmierer hätte ich gerne den Code, um zu verstehen, wie er das hinbekommen hat … aber dafür gibt es ja das Reengineering. ;)

- RAW. Raw-Therapee. Ich kenne für diese Zwecke kein besseres kostenloses Programm. Kennt ihr ein besseres? Dann postet es bitte in diesem Faden.

- 3D. DAZ und BRYCE und als OBJ-Plattform Archive3d. Alles kostenlos und größtenteils hochwertig.

- Außerirdisch/mathematisch. APOPHYSIS 7x. Dieses Programm ist schwer zu beschreiben, da es Bilder entwirft, die aus keiner vorstellbaren Welt zu entstammen scheinen, sofern man kein phantasievoller Mathematiker ist. Für dieses Programm braucht man keine physikalische Kamera, sondern nur noch bewustseins-erweiternde Drogen und einen Abschluss am MIT. ;))

Fotoschule:
Youtube – Pavel Kaplun. Dieser Profifotograf bietet auf YT zahlreiche kostenlose Ausschnitte aus seinen kommerziellen Lehrfilmen, die thematisch so gut wie keine Frage offen lassen. Sehr geeignet für Anfänger bis fortgeschrittene Amateure. Ich konnte Einiges davon lernen und hatte viele Aha!-Effekte. Zudem scheint Pavel ein sehr angenehmer Zeitgenosse und Didakt zu sein, dem man gerne zuhören mag. Seine kommerziellen Filme kenne ich nicht – und in diesem Faden geht es auch nur um Kostenloses mit Gebrauchswert.

Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ravens_legacy
ravens_legacy sagte am Mittwoch, den 02.11.2016 um 21:30 Uhr:

Generell finde ich die Adobe Software ziemlich gut. Und zumindest in meinen Augen ist sie 10€ / Monat auf alle Fälle wert. Ich habe ebenfalls Jahre lang viel mit GIMP & Co. gearbeitet, aber was Usability angeht merkt man einfach, dass diesbezüglich keine Profis am Werk waren. OpenSource in allen Ehren. Zwar galt GIMP früher schon annähernd gleichwertig zu Photoshop, aber gerade in den letzten Jahren sind sie beim Funktionsumfang nicht ansatzweise hinterher gekommen. Immer nur mehr Filter machen eben doch nicht unbedingt eine bessere Software.

Aber darum geht es hier ja nicht. Ein paar kleine Geheimtipps habe ich dann dennoch ;)
Hauptsächlich Hugin, Luminance HDR und Dark Table. Die bestechen zwar ebenfalls nicht durch eine sonderlich komfortable Nutzung, haben auf ihrem Spezialgebiet aber einiges drauf.

Gerade mit Hugin bekommt man vieles hingebogen, bei dem jede andere Panorama-Software schon lange verzweifelt wäre. Man muss zwar selber viel Arbeit rein stecken, aber das Ergebnis lohnt sich. Ich weiß nicht genau wie es mittlerweile ist, aber als ich es das letzte man gebraucht habe, gab es leider noch keine brauchbare 32 Bit Unterstützung.

Luminance HDR - da sagt der Name schon was das Programm macht. Hier ist glaube ich 32 Bit Unterstützung sogar dabei. 16 jedoch auf alle Fälle, folglich kann man es zumindest indirekt auch zur RAW-Entwicklung benutzen.

Dark Table ist hauptsächlich das Linux-Flagship in Sachen Lightroom. Windows-Unterstützung ist bis heute noch nicht offiziell vorhanden, hauptsächlich aufgrund mangelnder freiwilliger Entwickler. Wenn man lang genug googlet findet man allerdings einen experimentellen Windows-Port, der zumindest bei mir ganz gut lief.

Für 3D Art ist denke ich Blender das Mittel der Wahl - auch wenn die Einarbeitung schon eine ziemliche Hürde sein kann. Ziemlich spannend finde ich mittlerweile auch schon verfügbare Browser basierte 3D-Editoren wie clara.io
Ansonsten haben wir im Studium noch ziemlich viel mit PovRay gearbeitet - aber das ist mehr was für Nerds ;) Zumindest kenne ich keine wirklich coole GUI dafür.

Und bezüglich JPEG .... glaub mir, den Algorithmus willst Du wirklich nicht kennen. Ein Dozent hat ihn uns mal in der einfachsten Ausführung um die Ohren gehauen ... die haben Tage danach noch geschlackert. Zwar versteh ich jetzt wie die Fraktale entstehen, aber wirklich weiter bringt mich das nicht ^^
Einigermaßen verständlich bekommt man das auch in ~15 Minuten von Youtube erklärt.

Cheers,
Rick

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Donnerstag, den 03.11.2016 um 00:39 Uhr:

Vielen Dank für Deine sehr guten Tipps, Erweiterungen und Ausführungen, Rick!

Grundsätzlich kann man somit behaupten, dass es nicht nötig ist, Geld für kommerzielle Software auszugeben, wenn man es mit gewisser Gewöhnung/Einarbeitung und Kombination auch kostenlos haben kann. Das unterschreibe ich gerne, weil ich es auch so sehe.
Ich wollte mit Gimp versus PS auch keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, da es sinnlos ist, über solche Dinge zu streiten, denn entweder funktioniert es für einen selbst oder nicht. ;)
Letztendlich entscheidet der Nutzer über die Brauchbarkeit und bleibt imho oft bei seiner ersten Wahl, sofern das Programm genau das ermöglicht, was man möchte.
Deshalb ergibt es einen Sinn, wenn sich Einsteiger zuerst über Freeware-Angebote informieren, statt hochpreisige Programme zu erwerben. Wie siehst Du das, Rick?
Profis ist es vielleicht egal, da allein schon ihre Kameras mehr als jedes Programm kosten, aber für Einsteiger ist Freeware besser geeignet.

3D - Blender und PowRay kenne ich - steile Lernkurve und kann abschreckend, also "nerdish" sein. DAZ und Bryce ist für Einsteiger imho besser geeignet, was Erfolgserlebnisse betrifft und was die Orientierung und das Objekt-Placement in einem virtuellen Raum angeht. (Ich finde Bryce gut und nutze es mit dem kommerziellen Programm Poser - z.Z. bastle ich gerade damit, um Dein gefiltertes Boots-Bild in einer virtuellen Johansen-Ausstellung mit einer Menge an interessierten Fröschen zu erstellen. Nun ja, zuweilen ist der Spaß der Motor der Motivation - und ich mag Frösche, aber nicht ihre Schenkel. Lass Dich überraschen, falls es hier als Hommage Deines Fotos durchgewunken wird. Titel: "Pictures at an Exhibition - für Rick" ;)

Apophysis - das ist ein ganz anderer Film und es würde mich wiederum überraschen, wenn Du mir einen YT-Link schicken könntest, um die erforderliche Mathematik in nur 15 Minuten zu verstehen. ;))) Für solche Programme könnte ich beruflich nur als Übersetzer arbeiten, aber gewiss nicht als Programmierer.

Und ansonsten: Da wir uns hier bereits auf einer kostenlosen CC-Plattform befinden, ist es auch wichtig, kostenlose Programme vorzustellen, da die Hardware (Kamera und PC) bereits teuer genug ist.

Also nochmals vielen Dank für Deine wertvollen Tipps und beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 08.11.2016 um 14:39 Uhr:

Kleines Update bezüglich GIMP 3.0:
Ich hatte einen Beta-Einblick in GIMPs nächste Versions-Stufe. Es war nicht übertrieben, als ich schrieb, dass diese Freeware Adobes PS das Wasser abgraben könnte.
Das sollte jedoch keinen PS-Nutzer verunsichern, denn GIMP dient schließlich auch dazu, den Druck auf kommerzielle Firmen zu erhöhen, um noch bessere Produkte herauszubringen, statt sich überheblich nach hinten zu lehnen. Ich vermute mal eher, dass hier Einer vom Anderen lernt. ;)

- Das GMIC-Update funktioniert wieder und erschlägt den Nutzer mit einer Vielzahl neuer und überarbeiteter Filter von brauchbar bis außerirdisch. Manche Filter (natürlich alle kostenlos) sind so gut, dass so mancher Maler den Pinsel wegwerfen möchte - und in Kombination bieten sie eine Spielwiese befreiter Inspiration.

- Foto-Stacking: PICOLAY von der gleichnamigen deutschen Webseite möchte ich noch als sehr brauchbare Freeware anfügen. Wurde gerade wieder in aktueller Version herausgegeben und ist einfach zu bedienen.

Beste Grüße.
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Dienstag, den 22.11.2016 um 15:18 Uhr:

Und weiter geht es mit kostenlosen Fundstücken ...
Diesmal: Künstliche Intelligenz in der kreativen Bildbearbeitung mit Filtern des M.I.T..
Wer sich mit der Programmierung bezüglich PYTHON und COCO nicht auskennt, kann sich eine kostenlose Windows-Vollversion als GUI/Frontend mit verschiedenen Versuchsfiltern hier herunterladen: http://neuralstyler.com/ (wurde von mir auf Funktion und Viren getestet)
Das Programm kann auch Videos bearbeiten(!), ist sehr klein, aber der Speicherhunger ist bei der Berechnung gigantisch. Mit 32GB Ram ist bei mir bei einer Kantenlänge von 1280pix Schluss (out of memory!). Auf Nachfrage, warum das Programm keine Teile der Bildberechnung auf die Festplatte auslagert, teilte man mir zwinkernd mit, dass das M.I.T. über Hochleistungssysteme und Netzwerke verfüge, die eine Frage nach dem Arbeitsspeicher überflüssig machen. Ok, also warum kleckern, wenn man klotzen kann? ;) Z.Z. beschäftige ich mich mit der Erstellung eigener Modelle, doch das ist Hardcore für Laien: https://github.com/yusuketomoto/chainer-fast-neuralstyle#train
Wenn ihr experimentierfreudig seid, würde ich mich sehr über eure eigenen "neuralisierten" PIQS-Ergebnisse freuen, und in Kombination mit anderen Filtern (z.B. NIK oder GMIC) lässt sich imho sogar aus "Alltagsschnappschüssen" sicherlich noch viel mehr herausholen, als mein erster Versuch (http://piqs.de/fotos/199922.html). Zudem erübrigt sich bei dieser Bearbeitung das "Recht aufs eigene Bild", da sich niemand auf diese Weise wiedererkennen lässt. (Tipp: Wenn man ein neural-bearbeitetes Foto durch einen NIK-Noirfilter jagt, kommt dabei etwas heraus, das düsterer als Rembrandt ist und erhält dabei zugleich eine Mischung zweier unterschiedlicher generativ/epochaler Stile. ;))

Den nächsten, bzw. bereits erfolgten Entwicklungsschritt der künstlichen Intelligenz kann man sich in diesem Video anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=IuygOYZ1Ngo Das "NewRembrandt"-Projekt verfolgt die Möglichkeit, einen alten Meister mit Hilfe eines "intelligenten" Computers wieder zu erwecken. Sehr anspruchsvoll bezüglich Programmierung, Stil und 3D-Schichttechnik des Farbauftrages. Zudem handelt es sich hierbei nicht um Reproduktionen bekannter Ölgemälde, sondern um ganz neue Bilder (aus der Analyse alter Werke), die noch in keinem Museum hängen.

Nun ja, in einer Folge von Raumschiff Enterprise begann der Androide DATA seine Kreativität zu testen und malte abstrakte Bilder. Diese Art der Intelligenz wurde im Grunde bereits erreicht - also Willkommen in der Zukunft und viel Spaß beim Experimentieren. ;)

Als nächstes folgt das Thema "adaptive multiscale deconvolution", doch dazu suche ich noch nach einem kostenlosen Programm ...
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von New Girl
New Girl sagte am Samstag, den 18.02.2017 um 18:32 Uhr:

diese rubrik habe ich heute entdeckt.

klingt gut.

danke Ritch.

aber erstmal eins nach dem anderen. ;) :)

LG; maren

Benutzerbild von sacchero
sacchero sagte am Samstag, den 08.04.2017 um 19:15 Uhr:

Hi ritch, auf deinen Hinweis hin, hier im Forum etwas zu posten, möchte ich gern antworten und meine persönlichen Erfahrungen mit Foto- und Grafiksoftware mitteilen. Ich habe beruflich nichts mit Fotografie und Kunst zu tun. Im Gegenteil, mein Berufsleben war mehr mit trockenen BS-Plattformen wie UNIX, SINIX und Windows verbunden. Fotografie und Computergrafik ist der "kreative" Ausgleich und Hobby.
Was nutze ich für kostenlose Programme? Nun, privat arbeite ich seit zehn Jahren zu Hause nur mit Apple Hardware (iMac, iMac pro, iPad Air). Die ist aber nicht kostenlos! Der Grund war mein eigentliches Hobby, die Videofilmerei. Mit "Final Cut Pro X" hat Apple das wohl beste Programm der Welt für den Videoschnitt entwickelt, nutzbar für Amateure als auch Profis. Das war der Hauptgrund, auf Apple umzusteigen. Für die Verwaltung und Bearbeitung der vielen Fotos verwende ich "Aperture". Wird zwar von Apple leider nicht weiterentwickelt, aber es läuft nach wie vor seit Jahren absturzfrei. Beide Programme sind aber, wie gesagt, nicht kostenlos. Kostenlos bekommt man jetzt die vormals teure Nik-Software (Color Efex Pro, Silver Efex Pro usw.), nachdem Google sie übernommen hat. Gibt es für Windows und Mac. "Bryce" und "DAZ 3D" für die Beschäftigung mit 3D-Grafik ist auch kostenlos, erfordert aber eine gewisse Einarbeitungszeit. Mit "Mandelbulb 3D" gibt es ein Opensource-Programm, das viel Spaß bereitet, aber längere Einarbeitungszeit benötigt. Tolle Ergebnisse von Anwendern kann sich jeder auf YouTube ansehen, einfach "Mandelbulb 4K" eingeben und auf einem UHD-Fernsehgerät mit 4K betrachten. Begeisterung pur! Und man sieht neue Welten 😉. Ergänzend möchte ich noch auf zwei Anwendungen hinweisen, die ich auch benutze: "Aurora HDR 2017", ein Grafikprogramm für die Bearbeitung von Fotos mit dem Ziel der Erstellung von HDR-Fotos, sowie "Affinity Photo 1.5". Letzteres ist eine Software, die mit Adobe Photoshop vergleichbar ist, und für ambitionierte Fotografen vollauf zu sehr guten Ergebnissen führt. Beide Programme kosten um die 50 €, und wer kein Berufsfotograf ist, ist damit gut bedient.

Weniger kostenintensiv ist die Beschäftigung mit Grafikprogrammen für die Fotobearbeitung auf einem iPad mit BS iOS. Ich nutze vorwiegend "Snapseed" (hat sich gut weiterentwickelt und kostet nix), sowie Photoshop Fix/Mix/Express von Adobe (aber nicht zu verwechseln mit dem professionellen Photoshop!). Ein iPad ist leicht, und man kann überall damit arbeiten.
Wer Interesse für 3D-Grafiken hegt, kann sich die "Pixite"-Apps (hier hervorzuheben "Matter")
und die "Brain Fever Media"-Apps für wenig Geld im AppStore herunterladen. Einarbeitungszeit gering, Ergebnis gut! Aber: Für 99 Cent kann man nicht das gleiche Ergebnis erwarten bei professionelle Anwendungen. Das Bild "Meine Welt" entstand auf dem iPad mit den genannten Apps. Wurde aber bisher in der EB nicht freigeschaltet.
Ein Programm, was ein "Must haven" ist, jedenfalls für grafikbegeisterte Anwender, ist "FRAX HD Pro". Ich habe keine Spiele auf dem iPad, ich nutze FRAX (von Kai Krause und Ben Weiss), welches Fraktale erzeugt. Welcher Aufwand (Hardware, Renderzeit) war früher notwendig, um ein Fraktal auf einem PC zu erzeugen. Mit FRAX kann man in Echtzeit Millionen Fraktale generieren, eins schöner als das andere. Es gibt auch eine kostenlose Testversion davon. Mit dem Programm sieht man sehr gut, wie sich die Computergrafik in den vergangenen Jahren entwickelt hat ... gut das uns Steve Jobs das iPhone geschenkt (besser: verkauft) hat.

Soweit ein paar Erfahrungen von mir. Ob mal eine Kategorie "CGI" oder "Computergrafik" in der Community PIQS eingeführt wird, muß man abwarten. Da bin ich eher skeptisch, dass man in dieser Community etwas Neues einführt. Aber schön wäre es, neben der Fotografie auch deren Ableger in der Community einmal zu finden.

Wer weitere Fragen hat, bitte melden.

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 09.04.2017 um 18:04 Uhr:

Insane bump – install&use für GIMP&Blender

Auch das kostenlose „Insane bump“-Plugin verbindet 2D- mit 3D-Welten und muss sich hinter spezialisiert-kommerziellen Programmen nicht verstecken.
Da möglichst realistische Strukturen im CGI aus unterschiedlichen Maps bestehen, ist die analoge/händische Herstellung dieser Texturen sehr zeitaufwändig. Insane nimmt dem User hierbei viel Arbeit ab und bietet in der Erstellung zudem Variationen, die auch anpassbar sind.

Bezüglich der Installation und Verwendung gibt es gute Tutorien von „ThaTimst3r“ auf Youtube (Stichwort: „Insane Bump“) und ein professionelles Video von BlenderGuru zur reinen Verwendung von fotorealistischen Texturen in Blender und anderen CGI-Programmen: https://www.youtube.com/watch?v=W07H7xeUnGE

Beste Grüße,
ritch

@sacchero: Danke zu Deinen Erfahrungen mit hochpreisiger Technik und Software. :)

Benutzerbild von New Girl
New Girl sagte am Mittwoch, den 12.04.2017 um 22:27 Uhr:

danke euch beiden.

für die infos, zu kostenlosem und kostenpflichtigem ..

vlg, maren

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ritch sagte am Donnerstag, den 13.04.2017 um 01:51 Uhr:

Liebe Maren

Da auf PIQS erfreulicherweise ein Interesse von FotografInnen an kostenloser als auch experimenteller Software sowie CGI vorhanden ist, habe ich beschlossen, dieses Interesse im Rahmen meiner Möglichkeiten eingehender zu unterstützen.
Schließlich nützt es nichts, wenn es nur einen selbst begeistern kann, ohne die gewonnenen Erkenntnisse an andere Bilderfreunde und Schaffende weiter zu geben. (Ich bin auch kein Sternekoch, der seine Rezepte schützen müsste! *grinse*) PIQS ist eine CC-Plattform im Sinne von Public Domain, also sollte das Forum ebenfalls in diesem Sinne genutzt werden.
Nachdem ich die Kommentare zu http://piqs.de/fotos/201375.html gelesen habe, werde ich nun einen neuen Faden zum Thema CGI ins Forum stellen. Dort geht es hauptsächlich um Blender - und wen es interessiert, ist herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und sich in den Tutorials auszutoben, um für sich selbst und mit anderen die Berührungsangst vor dieser extrem brutalen Software zu überwinden. ;)
Am Ende sollte (so habe ich es mir vorgenommen) die Erkenntnis siegen, dass VUE, Terragen, 3DMax und Cinema4D etc... auch nur mit Wasser kochen und ihren hohen Kaufpreis vielleicht nochmal überdenken sollten. (Vergleichbar mit PS und GIMP.)
Hättest Du Interesse, liebe Maren, in solch einem Faden mitzumischen? Wenn ja, dann herzlich Willkommen auf der dunklen Seite des Mondes, die bislang noch von keiner irdischen Kamera eingefangen wurde. ;)

Liebe Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 24.12.2017 um 16:16 Uhr:

Weil Weihnachten die Zeit der Geschenke ist ...

https://shadermap.com/home/
Wer sich mit der Texturierung im CGI ernsthaft beschäftigt hat, kennt das Problem, dass entsprechende Add-Ons für Gimp oder PS nur Spielkram sind, was Profis normalerweise nur mit der Kneifzange anfassen. Es gibt in diesem Bereich zwar hochpreisige Software für CGI-Studios, aber eben exorbitant hochpreisig. (Für jene Summen bekommt man einen Rechenknecht der außerirdischen Art nebst Stromrechnung für ein Jahr, sowie Chips und Bier bis zum Leberkollaps. ;))
Aber es geht auch kostenlos, wenn man sich über obigen Link die "non commercial" Version installiert. Ein tolles Programm, das durch Visualisierung und Speed überzeugt. Die erstellten Maps können gespeichert und für jedes 3D-Programm verwendet werden. Einfach zu bedienen - und Anleitungen gibt es auch auf Youtube.

Eine Alternative bildet AwesoneBump 5.x, doch jenes Programm ist tricky und nicht so stable, aber ebenfalls kostenlos mit vielen YT-Tutorials.

Ich wünsche allen, auch jenen, die mit der MAP-Generierung nix am Hut haben, eine frohe Weihnacht,
beste Grüße,
ritch

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ritch sagte am Dienstag, den 13.02.2018 um 09:26 Uhr:

Fitswork für AstrofotografInnen
Nach einer längeren Pause bezüglich des Wühlens im Freeware-Dschungel habe ich mal wieder einen Leckerbissen für Sternen-AnbeterInnen gefunden. [Ich bin durch die Bedienungsanleitung meiner neuen Sony Alpha zudem auch etwas abgelenkt, weil die für mich als Gelegenheitsknipser bereits eine "Wissenschaft" für sich ist. Also *sorry*, und echte FotografInnen dürfen an dieser Stelle gerne über den Noob-Ritch schmunzeln. ;)]
Homepage und Download:
https://www.fitswork.de/software/index.php
Vereinfacht gesagt, handelt es sich um einen kostenlosen Astro-Stacker mit professionellen Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Geeignet für Mond- bis Deepspace-Fotos - und auch in Kombination mit Landschafts-Nachtaufnahmen mit einer gewaltigen Rauschreduzierung.
Eine Übersicht der Tutorials für FITSWORK auf YT findet ihr hier:
https://www.youtube.com/results?search_query=fitswork+tutorial+deutsch

BTW: Da im CGI natürlich kein (ungewolltes) Bildrauschen existiert, bezeichne ich es mal als physikalischen "Abbildungsfehler" des Sensors *duck* - aber was Fitswork aus Langzeit-Serienaufnahmen im RAW zaubern kann, ist mehr als nur beeindruckend. Und vielleicht ... aber nur vielleicht lässt sich dieses Programm auch noch für irdische Nachtaufnahmen "zweckentfremden", um aus sichtbaren Schwarz ein echtes ohne Gegrissel zu berechnen.

Beste Grüße,
ritch

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ritch sagte am Mittwoch, den 28.02.2018 um 07:54 Uhr:

Darktable für Windows steht nun zum Download bereit - eine weitere Bastion der Miet-mich-Software des Adobe-Platzhirsches ist hiermit am bröckeln. [Hat was von der Schlacht bei Waterloo, wobei Adobe die Franzosen sind und Gimp, G'Mic, Darktable die alliierten Gegner ... aus den Geschichtsbüchern wissen wir, wie die Schlacht endete, und Geschichte wiederholt sich oft.] Da auch ich nun endlich (wieder) in RAW knipsen kann [ich sollte mir ein T-Shirt drucken lassen mit der Aufschrift "Ich kann RAW!" *lach*] kommt mir das Windows64-Darktable natürlich gerade zur rechten Zeit. Das aktuelle Gimp besitzt zwar auch eine RAW-Bearbeitung, aber die ist (noch!) sehr rudimentär. Und sooo kompliziert ist Darktable gar nicht, wie Olli in seinem Einsteiger-Tipp meinte, denn beim Thema kompliziert fällt mir nur Blender ein, dessen Reiz für mich aber gerade in der Herausforderung liegt. ;)
Neben den "üblichen" Nachbearbeitungsmöglichkeiten, die man auch von Lightroom kennt, verfügt das kostenlose Darktable über eine perspektivische Korrektur, die mich mein geliebtes ShiftN zu Grabe tragen lässt - mit einem lachenden und einem nostalgisch weinenden Auge. Beispiele diesbezüglicher Funktionen, die ich nun auch in der Windows-Adaption getestet habe: https://www.youtube.com/watch?v=PAdnOCHpp_o&t=


=== Persönliches Statement ===
An dieser Stelle, denn das habe ich bislang versäumt, möchte ich mich mal bei all den vielen Programmierern und Testern bedanken, die mit Hingabe ihre Freizeit opfer(te)n, um die GNU-Weltgemeinde mit kostenloser, professioneller Software zu beglücken! DAS, und nur das, verdient den Namen Social Networking. Es geht nicht darum, Konzerne mit seltsamen oder hochpreisigen Geschäftsmodellen aus dem Weg zu räumen, sondern um gelungene Alternativen zu bieten, die sich JEDER Mensch leisten kann, ohne funktionell benachteiligt zu sein. Es ist somit kein Waterloo, sondern eine friedliche Revolution.
Alle Programme, die ich bislang in diesem Faden vorstellte, gehören in die Humatity HALL OF FAME, egal ob mittlerweile "veraltet" oder top-aktuell. Nur eine Software erwähnte ich im Foto-Rahmen dieses Fadens bislang nicht, da sie als Betriebssystem "nur" die Grundlage bietet, um Menschen in aller Welt kostengünstig/kostenlos zu vernetzen: UBUNTU.
Ein erster Schritt in eine Zukunft ohne kommerzielle Benachteiligungen, denn Kreativität, Austausch und Zusammenarbeit darf niemals durch den Mammon behindert werden.

Und nicht zu vergessen: Auch PIQS gehört durch den CC-Gedanken in diese Hall of Fame. ^^

freie Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Samstag, den 24.03.2018 um 15:56 Uhr:

Dynamic Auto Painter bietet nun in der aktuellen Version 5.2 endlich den lange erwarteten Batch-Prozess, welcher phantastische Möglichkeiten der künstlerischen Filmbearbeitung offeriert. Effekte, wie man sie aus Kinofimen wie z.B. https://www.youtube.com/watch?v=0E7to3jBcAo kennt, sind nun auch ("kostenlos") in beliebiger Auflösung (4K war gestern ;)) am heimischen PC möglich. Für eine zeitnahe Bearbeitung ist eine Highend-Maschine mit möglichst viel RAM angesagt und ein Industrie-Stromvertrag mit den Stadtwerken. ;) Den Link einer kurzen Testsequenz liefere ich nach, sobald die Berechnungen abgeschlossen sind ...
gefilmte Grüße,
ritch

Benutzerbild von sunspa
sunspa sagte am Freitag, den 06.04.2018 um 08:24 Uhr:

thanks

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Mittwoch, den 25.07.2018 um 08:35 Uhr:

Um mal die penetrante Belly-Blast-Werbung in diesem Unterforum wegzudrücken, da sich hier leider kein Admin erbarmt, jenen Spam zu löschen, führe ich mal meinen Freeware-Faden fort, mit dem man nachweislich richtig viel Geld sparen kann. ^^
Diesmal geht es um ein peripheres Thema für Fotografinnen, CGI-Artists, Maler ..., die ihre Bilderalben auf YT als Film anbieten möchten.
Für die Erstellung von Foto-Slides gibt es viele Programme - das beste kostenlose ist imho "HitFilm", ein Video-Editor, der vieles bietet, wofür man ansonsten viel Geld ausgeben müsste. https://www.youtube.com/watch?v=BscvpYxM2tc
Der Film wäre somit schon fertig - was noch fehlt, ist das akustische Ambiente, passend zu den Bildern, da Stummfilme auf YT nur einen Daumen-hoch bekommen, wenn sie von Chaplin sind. ;)
Dafür gibt es das ebenso kostenlose "Cakewalk by Bandlab" in der professionellen SONAR-Vollversion! https://www.youtube.com/watch?v=n-fbetNtFdc
Mit diesen beiden Programmen (und unzähligen zusätzlichen freien VSTs) besitzt man grundsätzlich ein wertiges "Film- und Tonstudio" für Nada, das keine Wünsche offen lässt. Ein einigermaßen moderner PC mit Win7 reicht dafür allemal - ("modern" im Sinne von: Möglichst nicht älter als 8 Jahre.)
Bleibt am Ende nur die Frage: Was macht man denn mit all dem gesparten Geld?
Nun, da hätte ich vielleicht auch noch einen Tipp: Ladet eure PartnerIn in ein Restaurant ein - einmal, eine Woche lang oder länger, je nachdem, was ihr durch die Freeware gespart habt. Romantisches Hollywood-Happyend. :)
Auch im Hardware-Sektor lässt sich viel sparen, wenn man Ebay&Co durchforstet, aber das wisst ihr ja selbst. ^^
Beste Grüße,
ritch
__________________________________
Ein Beispiel für ein kostenloses VST-Plugin, welches einen teuren Marshall-Amp an die Wand fahren kann: https://www.youtube.com/watch?v=FOURkZl2ElE Schade nur, dass der echte Jesus sowas damals noch nicht hatte, denn dann wäre Golgatha kein Hinrichtungsplatz sondern ein frühzeitliches Wacken gewesen. ;)

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Donnerstag, den 16.08.2018 um 10:45 Uhr:

Die NIK-Filter-Kollektion wurde nun von Google an DxO verkauft, und die hat die Sammlung als erstes mit einem saftigen Preis versehen: 70 Euronen für das Lifestyle-F'ilterpaket, das dafür zwar weiterentwickelt und gepflegt wird, aber dennoch überteuert wirkt. Wohl dem, der sich das Paket im kostenlosen Interim per Download gesichert hat!
Gruß Olli

Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Donnerstag, den 06.09.2018 um 16:59 Uhr:

Ich habe die kostenlose Version für Mac im "Vorratsschränkle". Falls jemand eine Kopie haben möchte . . . Einfach melden.
Gruß Fritz

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Sonntag, den 09.09.2018 um 20:30 Uhr:

Mag mal jemand den Vodkafreak und seine penetranten Links löschen, die mit diesem Faden nichts zu tun haben?
Ich habe auch noch einen Original NIK von Google, weiß aber nicht, wie es jetzt mit dem Co. steht, um es kostenlos weiter zu geben. ;/
Beste Grüße,
ritch

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Montag, den 10.09.2018 um 15:53 Uhr:

BTW in UNSERER Sache des CC-Gedankens ... ein offener Brief.
Vielen Dank für das Spammer-Killing in diesem Faden, lieber Marouen. Nach Anzeige der penetranten Spammer hast Du schneller reagiert als jeder Taxifahrer oder Rettungswagen. ;))
DAS macht einen guten Admin aus - bitte weiter so!
Ich kann also nicht nur "meckern", sondern auch loben - und fühle Dich bitte nie von mir persönlich "angegriffen", wenn es um Missstände geht, die nicht in Deinem Verantwortungsbereich liegen.

In diesem Faden geht es nur um legale Links und Infos zu kostenloser (GNU-)Software, die der Geld-geilen Konkurrenz das Leben schwer machen. *fg* (Apple-Nutzer mal bitte weghören, da man mit dem Erwerb eines modernen Apples bereits seine Seele verkauft hat. ;) Wie an Ollis NIK-Beispiel zu erkennen, ist es wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu sein, da sich die Lizenzen übertragen können - ebenso von free zu commercial als auch anders herum. Wichtig ist somit nur, wann und zu welchen Bedingungen man die Software herunter geladen/aktiviert hat. Bei den meisten Programmen dieses Fadens besteht aufgrund der CC- oder GNU-Lizenz kein Problem, doch es gibt auch Software die aufgekauft und kommerziell integriert wurde oder "offiziell" nicht mehr existiert.
Imho ist es somit wichtig, einen Faden zu haben, der am Puls der Zeit horcht, um auch stets das Beste für Nada zu bekommen und dabei richtig viel Geld zu sparen. ;) Wenn das Programm nützlich ist, sollte man jedoch nicht vergessen, die Entwickler mit einem kleinen Obolus zu beglücken, denn das ist nur fair und fördert die GNU-Community in punkto weiterer Freeware und Entwicklung.
Beste und erfreute Grüße,
ritch

Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Donnerstag, den 13.09.2018 um 10:51 Uhr:

Hallo zusammen
Ich bin hier https://topazlabs.com/studio auf etwas Interessantes gestoßen. Bildbearbeitung übers Web. Hab es ausprobiert und bin positiv überrascht. Gibts für Mac und Windows. Hier ist der Download-Link für Windows:
https://topazlabs.s3.amazonaws.com/topazstudio_v153_online_installer.exe. Unbedingt ausprobieren!
Gruß Fritz

Benutzerbild von ritch
ritch sagte am Donnerstag, den 13.09.2018 um 12:27 Uhr:

Interessant, Fritz. Danke fürs Aufspüren. Das Programm scheint eine Alternative zu Lightroom oder Darktable zu sein. https://www.youtube.com/channel/UCRe2W-32N-_uStDULAEdyKA Zumindest ist die Oberfläche top-modern und somit auch für Umsteiger geeignet. Und das A.I. Gigapixel plugin ist das beste, was der Markt hergibt (aber nicht kostenlos, oder?). https://www.youtube.com/watch?v=JAL2q_Lhlw8 Wenn der Enlarger kann, was die Werbung verspricht, können Firmen wie Photozoom das Licht ausschalten. ;)
Beste Grüße,
ritch

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ritch sagte am Donnerstag, den 13.09.2018 um 14:32 Uhr:

Ich habe mir den Clip https://www.youtube.com/watch?v=JAL2q_Lhlw8 zum Thema Topaz A.I. Gigapixel nun in voller Länge mit wachsender Begeisterung reingesaugt, Fritz. WOW!
Ab Timecode 14:00 wurde ich richtig hellhörig. 400% Enlarging im CGI-Postprocessing entspricht MINDESTENS einer Strom- und Zeitersparnis von 75% oder spart 75% bei der Anschaffung neuer Render-Hardware! Dass die A.I. bereist so weit ist, hätte ich nicht gedacht. Aber was kostet dieses Plugin?
Ich finde es nicht beim Hersteller - bin ich zu blind oder zu doof, oder hat Navy CSI es bereits aufgekauft, um es unter Verschluss zu halten? *scherzel*
Ich bewerbe für gewöhnlich keine kommerzielle Software, aber für dieses Plugin würde ich Geld zahlen, wenn es hält, was es verspricht, weil ich damit sehr viel Geld sparen könnte.
Super Tipp und Danke,
ritch :)

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Sloweye sagte am Donnerstag, den 13.09.2018 um 15:49 Uhr:

Die Software Topaz Studio ist gratis wie es scheint. Ich habe sie runter geladen und installiert. Zuerst dachte ich man könnte nur übers Web damit arbeiten, aber es funktioniert auch ohne Internet-Verbindung, ist also ein eigenständiges Programm. Ich hab ein bißchen rumprobiert; die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Und die Qualität der Resultate ist sehr gut soweit ich es beurteilen kann.

Der Link zu A.I. Gigapixel ist: https://topazlabs.com/ai-gigapixel/ – der Preis $ 99.99.
Gruß Fritz

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ritch sagte am Donnerstag, den 13.09.2018 um 22:09 Uhr:

Ja, Topaz Studio ist ein offline Programm und stand-alone, Fritz. Das ist schon mal gut. 100$ für das ai-gp-Plugin ist ... zu überlegen. Wenn mich ein Rendering mindestens 0,6KW/h kostet, dann hätte es sich nach wie viel Stunden rentiert? *rechne* Ok, das liegt noch im Bereich meiner Lebenserwartung. ;) Es hätte sich sofort rentiert, wenn ich bedenke, dass ich mir damit die Anschaffungskosten eines aktuellen NVidea-Flaggschiffs sparen könnte, welches auch bei über 400% meiner momentanen Rechenleistung liegt und 1000€ kostet (sofern ich für Blender keine Render-Cloud nutze). Summa Summarum eine lohnende Anschaffung, aber nicht ohne vorherige Trail-Periode, denn ich kaufe keine Schrödinger-Katze. ;)) AI-GP hat einen free-trail - super!
Weitere positive Aspekte: Da meine seltenen Fotos im Bereich von 10-16MP liegen, wäre ein qualitatives Aufblasen bis 600% in einer Region von Highend Digicams angesiedelt, für die ich Haus und Hof verpfänden müsste. ;D Jagt man nun Gigapix-Pans durch den ai-gigapix-Filter stößt man in Regionen vor, wo sich das Hubble-Teleskop und der Verpackungskünstler Christi tummeln. (*Vorspann-Einspielung von Kirks Enterprise*) 8) [Bislang hatte ich neben DAP nur neurale und und proprietäre Routinen des M.I.T. getestet: http://piqs.de/fotos/199922.html ]
Weder Piqs noch meine Bandbreite würden solche unkomprimierten Datenmengen ohne Kollaps überstehen, aber wenn man solche Bilder anschließend wieder mit z.B. Photofiltre oder GIMP von Tiff-16 auf JPG-8 bei 100% komprimiert und auf ein übliches Maß verkleinert, sollte das Ergebnis mit allen Vorteilen der A.I. "klein", zu handlen und überzeugend sein. (Tschüß A6000 - meine A200 ist A.I.-befeuert. ;))
Und letztendlich könnte ich damit meinen Bilderfreunden einen kostenlosen Service ganz im Sinne eines echten social networking anbieten, indem ich ihre Bilder aufblase. Das ist cool und schafft gutes Karma. ;)
Ich lade den ai-gp-Trail herunter und teste mal Werbeversprechungen vs. Realität. Dann verlinke ich Vorher- Nachherimpressionen in einer Cloud zur Begutachtung. Z.Z. glaube ich noch nicht so recht, dass sich ein selbstlernfähiges System ohne permanenten Netzanschluss etablieren lässt, aber ich lasse mich gerne überraschen. ^^ Im Hintergrund läuft ein Analysetool der FP-Speichernutzung.
Experimentelle Grüße,
ritch

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ritch sagte am Freitag, den 14.09.2018 um 14:40 Uhr:

Der Download von Gigapixel A.I. läuft immer noch - habe nur 1 MBit Durchsatz. *wart* Das Programm besteht aus komprimierten Bildersammlungen zur Musteranalyse der A.I.-Routine. Hightech. Hoffentlich reicht mein Speicherplatz noch fürs Entpacken und Installieren.
Ein ebenfalls interessantes Programm ist Topaz DeNoise. https://topazlabs.com/denoise Die Preise sind fast schon "günstig" für diese außergewöhnliche Qualität (laut Werbevideos), wenn man bedenkt, was man für die PS-Abo-Falle berappen muss. Schön auch, dass alles modular ist, sodass man kein teures Gesamtpaket kaufen (oder gar mieten) muss, welches man in der Praxis gar nicht ausnutzt. Dieses Geschäftsmodell ähnelt jenem der VSTi's für DAWs: Man kauft nur das, was man wirklich braucht, oder meint zu brauchen.
Sollte das alles meinen "Qualitäts-Check" bestehen, werde ich nächsten Monat mal entgegen meiner Gewohnheit und dem Sinn dieses Fadens ins Portemonnaie greifen, bevor Adobe die Firma vielleicht aufkauft, schlachtet und die Software überteuert integriert anbietet. ;p
Gespannte Grüße,
ritch
__________________
Nein, liebe Freewarefans, ich bin kein Abtrünniger, sondern z.Z. nur mal wieder begeistert für Funktionen, die bislang in Gimp/G'Mic noch nicht enthalten sind. ;)

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Sloweye sagte am Freitag, den 14.09.2018 um 15:38 Uhr:

ritch, ich hoffe daß das Ding inzwischen auf Deinem PC gelandet ist. Mit ca. 19 MB Größe hat es bei mir nur einen Augenblick gedauert. Bin gespannt auf Deine Testergebnisse.
Ich habe vor Jahren mit Photoshop CS6 aufgehört upzudaten. Hat alles was ich brauche.
Gruß Fritz

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ritch sagte am Freitag, den 14.09.2018 um 17:20 Uhr:

Wahnsinn! Habe gerade ein 4MPix CGI (jpg) auf 144MPix mit Topaz A.I. GP aufgeblasen. (600% - 500MB) Es hat in der 30-Tage-Freetrail nur ein paar Minuten gedauert, und das Ergebnis ist mit nichts zu vergleichen, was handelsübliche Enlarger mit veralteten/iterativen nicht-neuralen Methoden bieten. Oder anders gesagt: Es ist genial. Die neurale Simulation verlief zu 100% offline ohne Netzanbindung. Der interne Speicherverbrauch hielt sich in Grenzen - der externe natürlich nicht. (NODE3 verfügt als Master über 32GB Ram, 500GB FP mit einem AMD 8Core.)
Extreme Einstellungen:
- 600% Scale
- Output: sRGB TIFF-16 mit LZW-Kompression
- Processingmode: GPU (In diesem Fall eine alte GTX680 ...nur die GTX790 ist vom Preis/Leistungsverhältnis (Kauftipp gebraucht) viel besser ;))

Photofiltre kann mit diesem Outputformat leider nichts anfangen, aber Darktable und Gimp können es. Gimp bietet beim Laden sogar eine Konvertierung in einen geschmeidigen Farbraum an, aber das ist nicht der Sinn der Sache, da sich native TIFF- oder RAW-Dateien qualitativer bearbeiten lassen, bevor sie in JPG-8 konvertiert werden. (So kenne ich es zumindest aus dem CGI - als FotografInnen habt ihr diesbezüglich ggf. andere Erfahrungen gemacht und dürft an dieser Stelle gerne meckern und mich schlau machen. :))

Nun konvertiere ich das TIFF-16 nach Bearbeitung ins JPG-8, komme damit auf die ursprüngliche Dateigröße, aber habe ein Ergebnis welches im reinen Rendering Unmengen an Kilowattstunden verschwendet hätte. ;) Ergebnisse folgen ...
Beste Grüße,
ritch

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ritch sagte am Freitag, den 14.09.2018 um 17:29 Uhr:

@Fritz: Ich habe https://topazlabs.com/ai-gigapixel/ heruntergeladen und diese Datei ist gepackt über 1GB groß. ;)
Beste Grüße,
ritch

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Olli.Garch sagte am Freitag, den 14.09.2018 um 22:27 Uhr:

> Schön auch, dass alles modular ist, sodass man kein teures Gesamtpaket kaufen (oder gar mieten) muss, welches man in der Praxis gar nicht ausnutzt.

Ah, okay ...
Wenn man aber die richtige Zeitschrift abonniert hat, bekommt man "Colour Projects 4" und "HDR Projects 4" kostenlos in einer zeitlich unbegrenzten Vollversion ...
Feixende Grüße,
Olli

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ritch sagte am Samstag, den 15.09.2018 um 01:21 Uhr:

Abo-Falle, Olli? ;) Genau das will ich ja gerade nicht. Zudem gibt es noch keine kostenlosen Programme, die es mit ai-Gigapixel aufnehmen können. Auch die kommerzielle Konkurrenz reicht noch lange nicht heran. Nicht mal in Kombination und Handarbeit sind solche Ergebnisse möglich, sondern höchstens mit Stitching oder extremen Brennweiten statt Ausschnittsvergrößerungen. Und wenn man den DeNoiser noch dazu nimmt, kommt man in Bereiche, die bislang nur sehr teuren Kameras vorbehalten waren.

Passend zu Deinem Zitat aus http://piqs.de/fotos/204984.html?comments=1#comment-299852 "... aber rauscht halt wie Sau. Der betagten Kamera sollte man nicht mehr als ISO 400 zumuten, wenn man brauchbare Fotos erhalten will. Ich habe meine 1000D, die die gleiche Sensor-Prozessor-Kombination besitzt, längst verhökert..."
Genau das ist der Punkt - man muss nun keine betagte Kamera mehr verhökern, die eine geringe Auflösung und ein schlechtes Rauschverhalten besitzt. Die Software korrigiert es "intelligent" statt durch Iteration aus dem Photozoom-Kartoffelkrieg - Video kills the radiostar. ;D

Ich habe nun einige (unverrauschte) Bilder meiner A200 durch die A.I. gejagt und bekomme Ergebnisse, die aus einer A7 stammen könnten. Verrauschte Fotos werden zuvor mit DeNoise weichgespült (ebenfalls 30-Tage Trail). Der Topaz-Tipp von Fritz ist somit Gold wert. (Das Bildbearbeitungsprogramm Topaz Studio ohne Plugins ist übrigens Freeware. Das nenne ich mal ein gelungenes Anfüttern potentieller Kunden. ;))
Der wahre Punk geht bei CGIs ab. Ein 400%-Rendering dauert mit meiner Hardware und Blender/DAZ/Poser/Bryce wesentlich länger als das 4-fache der Zeit, aber ist per A.I. in ein paar Minuten ohne auffällige Qualitätseinbußen berechnet. Das spart Zeit, Strom und Hardwareaufrüstung. Was ich somit nun wirklich verhökern kann, ist meine TYAN-Renderfarm, denn selbst die ist noch viel langsamer als die A.I. und saugt Unmengen an Strom. Diese Ersparnis sollte ich vielleicht in 1TB-SD-Platten investieren, um noch mehr Strom zu sparen und weil dieses Programm im TIFF-Mode Speicher frisst wie ein ausgehungerter Kiffer auf Fresskick. *lach*

überzeugte Grüße,
ritch

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ritch sagte am Samstag, den 15.09.2018 um 23:03 Uhr:

Nach diesem kurzen Abstecher in die Welt des Kommerzes kommen nun wieder zwei Freeware-Tipps, die besonders für jene FotografInnen unter euch interessant sein könnten, die mal in die 3. Dimension abtauchen möchten.
Es geht um einen immer wichtiger werdenden Teilbereich des CGI u.a. auch für den 3D-Druck: Die sogenannte Photogrammetrie. Hiermit lässt sich auf CG-Stockmodellseiten sogar noch was verdienen. Alles was ihr dafür benötigt, ist eine Kamera, ein einigermaßen flotter WIN64-PC oder Mac mit 8-32GB Ram und eine NVidea-Grafikkarte mit möglichst 2GB Videospreicher. Im Grunde alter Kram, denn sowas gab es schon vor 10 Jahren und ist via Ebay schnell und günstig zusammengestellt.
Die am Markt befindlichen Programme unterteilen sich grundsätzlich in 3 Kategorien: 1) Sauteuer/Abo - 2) Professionelle Freeware/abgespeckte Vollversionen - und 3) Programme für die man ein Supernerd sein muss, um sie zu begreifen.
In der Kategorie zwei befinden sich zwei wahre Schätzchen: Zum einen https://www.3dflow.net/3df-zephyr-free/ als abgespeckte aber dennoch sehr brauchbare Version und https://alicevision.github.io/#meshroom welches keine Wünsche offen lässt und echte Freeware ist. Wer sich bislang noch nicht mit dem Zauber der Photogrammetrie beschäftigt hat, dem empfehle ich entsprechende Einsteigerclips auf YT, in denen es um die Aufnahmetechniken und Lichtverhältnisse geht, denn das letztendliche 3D-Objekt (.obj) kann nur so gut werden, wie die geschossene Fotoserie - z.B. https://www.youtube.com/watch?v=k4NTf0hMjtY Für den BLENDER-Abschnitt dieses Clips sollte man sich aber schon ein paar Nächte um die Ohren schlagen, denn Blender ist nett ausgedrückt extrem kompliziert. Aber ihr könnt diesen How-To ja einfach mit der Stopptaste nachbasteln. ;) [Der CG Geek gehört übrigens trotz oder weil seines jungen Alters zu den Top-Gurus der CGI-Szene, neben Price oder Alexandrov.]
Hab ihr Lust bekommen, es mal zu testen? Dann freue ich mich jetzt schon auf eure CGIs auf PIQS! ^^
Beste Grüße,
ritch
___________________________
Und die Zukunft ... ist schon festgeschrieben und heißt A.I. https://www.youtube.com/watch?v=aR5N2Jl8k14 Der Mensch entfernt sich durch die K.I. von sich selbst in der Hoffnung, sich am Ende selbst zu verstehen. Nietzsches Übermensch ist eine Maschine, bzw. wird es sein. Dieses Streben trägt bereits religiöse Züge, und somit wäre es auch nicht weiter verwunderlich, wenn sich aus diesem Technikglauben irgendwann eine Religion entwickelt. Solange wir jedoch die Kontrolle über solche Systeme besitzen, müssen wir nichts anbeten, was uns überlegen sein könnte. Soviel nur als keiner Gedankenansatz zu den vorherigen Topaz A.I. Kommentaren.

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Olli.Garch sagte am Samstag, den 15.09.2018 um 23:36 Uhr:

Zwar läßt piqs.de zu, über die Segnungen der Künstlichen Intelligenz zu schwadronieren,
was nicht heißt, daß sie hier auch Anwendung findet.

Seit einiger Zeit kann ich die Bilder in der Warteschleife nicht mehr in Galerieansicht betrachten, um einen schnellen Überblick zu bekommen, sondern muß jedes einzeln downloaden.
Seit ein paar Tagen führt auch der Klick auf den Button "Download" ins Leere - ich muß 1-3 den Back-Button bemühen, bevor der klassische Downloaddialog aufgeht.
Erinnert mich an ein altes Auto, bei dem erst der Auspuff abfällt, dann die Stoßstange verloren geht, ein paar Tage später der Anlasser den Geist aufgibt und schließlich die Zylinderkopfdichtung reißt...

Wenn der technische Zerfall der Plattform so weitergeht, die Techniker aber weiterhin im Dornröschenschlaf verharren, wird es über piqs.de bald heißen: "Kostenlos, aber nicht mehr existent".
Trübe Grüße: Olli

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ritch sagte am Sonntag, den 16.09.2018 um 06:06 Uhr:

Solange das Forum noch funktioniert, ist noch nicht alles verloren, Olli. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass meine hiesigen Uploads ständig in der Warteschleife verhungern http://piqs.de/user/ritch/pending/
Die im anderen Faden angesprochene Garbage Collection bekommen wir mit nur einem Admin allein nicht hin, und solange Dir Marouen nicht die erforderlichen Rechte geben kann oder Du kein offizielles Bewerbungsschreiben an Christian schickst, frisst sich die Fragmentierung und Kompression wie Rost ins Getriebe. Piqs ist anscheinend keine Plattform von der Stange, sondern ein zusammengeschustertes Unikat, denn sogar GNU-Produkte verfügen bereits über eine "intelligente" Datenpflege und bieten dem Admin volle Kontrolle vom Design bis zu Plugins, wodurch man keine (kommerziellen) Programmierer oder "Techniker" mehr benötigt. Manchmal hat es den Anschein, Piqs sei über eine feste IP auf einen Server geroutet, der kein dynamisches Speichermanagement besitzt (weil dieses vertraglich oder technisch nicht möglich ist) und vielleicht in der Besenkammer einer Anwaltskanzlei vergessen wurde und vor sich hinstaubt. ;D Doch sowas ließe sich über die Providerabfrage von Who-Is feststellen. Durch das Impressum wissen wir zumindest, wer diesen Murks programmiert hat, und vielleicht könnte man auch dort mal nachfragen, sofern die Firma noch existiert. Vielleicht gibt es mittlerweile Updates auf Murks². ;)
Die letzte Chance scheint somit zu sein, dass Christian den Schlüssel der Besenkammer wiederfindet und sich daran erinnert, welches Schätzen dort vor sich hinröchelt ... und dass es eine Stammuser-Gemeinde gibt, denen Piqs am Herzen liegt und VIELLEICHT sogar bereit wäre, etwas zu spenden, um eine indische Datenforensikerin zu engagieren. ^^
Das große Forensterben geht weiter, und die Leute sind auf sogenannte Social Media Seiten abgewandert, weil es dort laut, bunt und modern zugeht. Mittlerweile sind aber auch viele zurückgekehrt - entweder aus nostalgischen Gründen, oder weil ihnen die Prolls, Trolls und Hater auf die Nerven gehen, oder weil sie mittlerweile begriffen haben, dass jene Plattformen nur daran interessiert sind, Daten zu melken. Und somit wären wir wieder beim Thema A.I.: Ohne die Analyse riesiger Datenbestände wäre auch Topaz A.I. nicht in der Lage gewesen, einen "neuralen Stamm" als Grundlage des Enlarging zu etablieren. Wie bei jeder neuen Technik kommt es nur darauf an, wer und wie man sie nutzt. Bei Piqs muss man sich imho keine Gedanken machen, denn hier horcht "nur" Alexa und Google Adwords mit und dessen BOT erkennt allein schon an der Frequentierung, dass es sich nur um einen Krill im Walfischbecken handelt - http://www.wolframalpha.com/input/?i=traffic+piqs.de
Von "älteren Menschen" hört man oft, dass früher alles besser war - das kann durchaus stimmen, denn in der Pre-Internet-Epoche trieb ich mich in den Foren des FIDO-Netzes herum, unser Gott hieß Wau Holland und wir hatten die Gelbe Pest abgesaugt, statt anders herum. Nun weiß Google es auch, aber ist längst verjährt. *piep-piep-Akkustikkoppler* ;P

Beste Grüße,
ritch

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Olli.Garch sagte am Sonntag, den 16.09.2018 um 10:36 Uhr:

@ http://piqs.de/user/ritch/pending/
Das kannst nur Du sehen! Ist ja Deine ureigene Warteschleife, die für andere User (inkl. Mods) nicht zugänglich ist ;-)

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ritch sagte am Montag, den 17.09.2018 um 14:23 Uhr:

War mir irgendwie schon klar mit dem Pending-Link, Olli. ;)

Aber hast Du auch eine Meinung zum Thema A.I., Photogrammetrie oder Besenkammer-Server? Wir sind hier doch in einem (noch funktionierenden) Forum und nicht auf #therealtrump, wo nur der big brother ins Geweih blasen darf (und aus irgendeiner notgeilen Egomanie anscheinend auch muss, bevor ihm das drohende Amtsenthebungsverfahren die Hörner stutzt und ihm einen orangenen Overall verpasst). ;D
Ohne Feedbacks zu den Inhalten dieses Fadens, kann ich nicht wissen, ob es euch überhaupt interessiert, oder welche Erfahrungen ihr mit Foto-(Free)ware gemacht habt. Darf ja auch gerne negative Kritik sein, denn ich bin nicht der Entwickler, sondern nur Sammler, Jäger und Crashtestdummy. ;D Könnte ja durchaus sein, dass ihr nur hochpreisige Software nutzt, weil ihr mit irgendwelcher Freeware mal schlechte Erfahrungen gemacht habt oder weil der Funktionsumfang oder die Bedienbarkeit nicht so prickelnd war. Deshalb versuche ich, hier grundsätzlich nur jene Programme zu "bewerben"/vorzustellen, die zeigen, dass der GNU-Bereich durchaus mit kommerziellen Produkten mithalten kann. Topaz A.I. war eine Ausnahme, aber die Bildbearbeitung Topaz Studio ist kostenlos und kann sich sehen lassen - also ein weiterer Nagel im Sitzfleisch der Platzhirsch-Fakire. *grinse*
GNU ist mittlerweile Anarchie in geordneten und organisierten Bahnen. Sie treibt den Goldesel vor sich her, bis ihm die Luft ausgeht, weil die GNU-Gemeinde, aus welchen persönlichen Gründen der Anhänger auch immer, hochwertige Software für jeden Nutzer herstellt und/oder verteilt. Diesen Kampf gegen den Kommerz haben die Konzerne bereits verloren, weil sie nicht über ein weltumspannendes Netzwerk von enthusiastischen Fachleuten verfügen, welche durch PS&Co niemals zu bezahlen oder organisieren wären. Ein typischer GNU-Entwickler arbeitet vielleicht tagsüber in einer großen Firma und teilt des Nachts unter Pseudonym sein Wissen mit der Gemeinde. Man weiß es nicht, aber die Ergebnisse der kurzen Update-Perioden sprechen teilweise für sich. [GIMP/G'Mic vs PS - Darktable vs Lightroom - Blender vs 3DMax ... ] ... und nicht zu vergessen: Meshroom vs ... etc. pp.. ;D

Freeware ist politisch mit dem Ziel der Chancengleichheit - sonst gäbe es auch kein Ubuntu - so sehe zumindest ich das. Statt einen älteren, funktionsfähigen Computer zu verschrotten, sollte man ihn lieber mit einem lizenzfreien OS ausstatten, ihn bei der Post aufgeben und an eine Schule in der "Dritten Welt" schicken. Die Kosten fürs Porto solcher Aktion kann man sich hierzulande locker zusammensparen, indem man Freeware und GNU eine Chance gibt. ^^ (Ich habe gerade eine Intel-Dual-Workstation von DELL mit aktuellem Ubuntu am Start. Nun muss ich nur noch eine Maus und Tastatur aus der Grabbelkiste wühlen und das Ganze mit einem reanimierten Monitor ergänzen (Stichwort:. ELKOS, denen gemäß der kommerziell-geplanten Sollbruchstelle der Hut hochging, aber nach DIY-Upgrading "nie" wieder abrauchen ;).). Wichtig ist der direkte Kontakt zur Schule, damit die "Spende" nicht im Sumpf der Korruption oder Recycler ladet, deren Lohnsklaven damit ihre Gesundheit ruinieren. So einfach und günstig könnte es sein ... wenn es nicht so viele Wegwerfgesellschaften gäbe, die noch immer nicht begriffen haben, dass Rohstoffe endlich sind. [Und damit wäre ich wieder beim Thema Topaz A.I.: Nun habe ich eine A7 mit meiner A200 - und muss nur noch lernen, wie man die Cam richtig bedient ... ;)))
Beste Grüße,
ritch

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ritch sagte am Dienstag, den 18.09.2018 um 11:19 Uhr:

Eine Zwischenfrage an Olli: Worauf kommt es in der digitalen Fotografie letztendlich wirklich an - auf die Hardware oder das durch Software bearbeitete Endergebnis, über welches man den Bildbetrachter aber nicht unbedingt EXIF-Analytiker ansprechen möchte? *grinse* Man findet auf kommerziellen Stock-Agenturen oft Fotos, die ganz offensichtlich extrem nach-bearbeitet wurden, obwohl die Hardware bereits im Highend-Bereich angesiedelt ist. Solange es den Zeitgeschmack trifft, ist das imho auch vollkommen ok.
In der Produktfotografie wird ein riesiger Aufwand betrieben und ein ganzes Studio belegt, um ein Produkt ins richtige Licht zu setzen und damit die Konsumenten zu täuschen, denn nichts sieht in Wirklichkeit so perfekt und schön aus, wie auf Werbefotos. Ist das nun handwerkliche Kunst oder bereits Verarsche? Allein schon die Scheinwerfer kosten mehr als jede Cosumer-Cam und mitunter auch mehr als das beworbene Produkt. Der Sinn dieses Aufwands ist somit klar, nur die Art der Bilderstellung scheint mir seltsam in einer Zeit, in der man durch Methoden des CGIs Produktfotos in beliebiger Auslösung am Computer erstellen kann, was wesentlich günstiger ist und zugleich viel mehr Möglichkeiten des Settings bietet. Das gilt weniger für biologische Produkte, aber besonders für technische, die ursprünglich sowieso am Bildschirm konstruiert wurden und nur noch entsprechend texturiert und virtuell beleuchtet werden müssen. Kein echter Backdrop ist so farbrein wie ein virtueller, aber ein virtueller kann ebenso "schmuddelig" sein, wenn es erwünscht ist und das ohne Destruktion. (In der Medizin würde man es vielleicht als nicht-inversiven Eingriff bezeichnen, bei dem aber mit "Strg-Z" wirklich keine Narbe zurück bleibt. ;))
Also, lieber Olli, was ist Deine Meinung als ausgewiesener Sachbuch-Autor? Ist der heutige Aufwand mit Digicams in Fotostudios noch zeitgerecht, oder erinnert es eher an die analoge Studiofotografie, wo die aufwändige Retusche der Abzüge wesentlich zeit-intensiver als das Setting war? Das große Ziel des CGI ist der Hyperrealismus, welcher z.Z. noch mit realistischen Abbildungen biologischer Objekte hadert. Um eine Kamera zu ersetzen, braucht man (noch) eine Kamera, um auch feinste Strukturen und Oberflächen im CGI realistisch zu simulieren. (Das Beste wäre jedoch ein hochauflösendes Mikroskop mit motorbetriebener Feinspindel im automatischen Stitch-Mode.) Das ist irgendwie witzig, oder? ;) Weniger witzig wird es jedoch, wenn die A.I. in der Lage sein wird, jedwede Struktur aus den bereits vorhandenen Bildbeständen des Internets zu berechnen. Ich sehe die weitere Entwicklung somit auch mit einem lächelnden und einem kritischen Auge. Aber im Worstcase verdrücke ich mich vielleicht in ein Forum der Nassplattenfreunde, denen die Entwicklung des CGIs oder Digitalen vollkommen pipegal sein kann, weil sie wissen, dass eine Maschine niemals über eine menschliche, emotionale Kreativität oder Freude am Hobby verfügen kann ... und dementsprechend auch über keine "technische Geduld" verfügt. ;))
nachgefragte Grüße,
ritch

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Mittwoch, den 19.09.2018 um 09:27 Uhr:

Worauf es ankommt, wenn es drauf ankommt?

Auf fundierte handwerkliche Kenntnisse des Fotografen,
auf die beste am Markt erhältliche Kamera,
und auf ein gutes Händchen bei der Nachbearbeitung!

Ein superbes, ansprechendes Foto ist ein derart vielschichtiges Phänomen, daß man mit der isolierten Betrachtung eines einzigen Faktor alleine nicht hinkommt.
Wie jeder weiß, kann nahezu jeder Knipser (egal welchen Kenntnisstandes) mit Hilfe der Automatik einer halbwegs intelligenten Kompaktkamera einen hinreißenden Sonnenuntergang hinter altehrwürdigen Tempeln aufnehmen, bei dem jeder ausflippt, solange er/sie das Bild im Postkartenformat betrachtet. Zoomt man auf 100%, ärgert man sich mitunter über Rauschen oder Defizite in der Feinzeichnung. Ich habe gerade 7200 Fotos für 'Wiki Loves Monuments' bewertet und kann beurteilen, wie viel dazugehört, eine Immobilie so aufzunehmen, daß sie gleichermaßen dokumentarische wie ästhetische Ansprüche erfüllt und auch in 100% noch perfekt aussieht. Das sollte einem Auflösungsfreak wie Dir, der 400% Vergrößerungen anstrebt, locker einleuchten ... :)))
Gruß Olli

Benutzerbild von Sloweye
Sloweye sagte am Mittwoch, den 19.09.2018 um 10:17 Uhr:

Olli, Du hast es kurz und bündig auf den Punkt gebracht; besser kann man es nicht beschreiben.
Und "die beste am Markt erhältliche Kamera", immerhin kann ich sie mir ausmalen, wenn ich eine schlaflose Nacht habe. ;)))
Gruß Fritz

Benutzerbild von Olli.Garch
Olli.Garch sagte am Mittwoch, den 19.09.2018 um 15:25 Uhr:

Okay, also:
"Die beste für das verfügbare Budget erhältliche Kamera am Markt"
... besser so?

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ritch sagte am Mittwoch, den 19.09.2018 um 15:51 Uhr:

@Olli: Dass es im professionellen Bereich darauf ankommt, Handwerk und Technik aus dem ff. zu beherrschen, ist klar, wenn man termingerechte, anspruchsvolle Aufträge erfüllen will. Nur die Wenigsten schaffen es an die Spitze, weil sie zudem noch sehr kreativ (also Künstler) sind, die sich nicht wiederholen und sich auch selbst verkaufen können. Manche dieser Paradiesvögel reagieren auf Kritik der PR-Abteilung ihrer Auftraggeber mitunter wie ein Klaus Kinski im Amazonas, aber damit muss man wohl mitunter rechnen, wenn man mit großen Namen Geld verdienen möchte. Der Großteil lebt jedoch von Hochzeits- oder Werbefotos *gähn* oder verdingt sich als Pressefotograf oder erstellt z.B. Bildbände als Natur- oder Reisefotograf ... Und dann gibt es noch ein paar Paparazzi, die im Gebüsch hockend auf den Jackpot warten, wenn die Queen dem Donald die Zunge in den Hals steckt (also Schmuddelkram). ;)) Letztendlich gibt es noch fotografische Techniker, Programmierer und Bildanalysten, die einen krisensicheren Job besitzen, solange sie nicht durch Computer ersetzt werden können.

Auf YT fand ich einige ernsthafte Beiträge professioneller Fotografen, die sich darüber beklagen, dass ihnen die Handyschwemme das Geschäft kaputt macht, weil es plötzlich nicht mehr um handwerkliche Qualität sondern vielmehr um Viralität geht. Es liegt somit nicht am besten oder teuersten Equipment und der entsprechenden Berufsausbildung, sondern imho erstrangig daran, mit dem Puls der Zeit zu gehen. Wem Geld wichtiger als Berufs-Ethos ist, klammert diese Bedenken halt aus und verdient an dem Hype Geld, solange es geht.

(Mit meiner 400%-Aufblasung kompensiere ich nur den "Nachteil"", mir im CGI kein aktuelles zig-tausend-$-Equipment leisten zu können oder zu wollen. ;) Aber auch in Bezug auf gescannte Dias ist solche Software imho sehr lohnenswert, Handicaps handelsüblicher Scanner auszumerzen. Das gilt ebenso für Artefakte vormals iterativer Methoden als auch für die Rauschminimierung.)

@Fritz: Das teuerste und beste Kamerasystem steckt zur Zeit im Hubble-Teleskop. Ich bezweifle jedoch stark, dass sich ein Fotograf damit abmühen würde, es durch den Wald zu schleifen, ob einen Frosch zu fotografieren - weder vom Gewicht noch der passenden Brennweite. ;D

Beste Grüße,
ritch ^^

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Sloweye sagte am Mittwoch, den 19.09.2018 um 15:56 Uhr:

"Politisch" korrekt so . . .

Aber zum Träumen war das andere besser!
Z.B. www.calumetphoto.de/product/PhaseOne-XF-mit-IQ3-100MP-Achromatic/PHAXFIQ3100MPA
oder www.hasselblad.com/fr-fr/h5d-multishot/
:-D

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ritch sagte am Donnerstag, den 20.09.2018 um 00:45 Uhr:

Also die PhaseOne ist ja mal der Hammer, Fritz! 8) (Befinden wir uns hier noch in einem Freeware-Faden? ;D)
Super Auflösung, keine "störenden" Farben, also wie geschaffen für farbenblinde Fotografen ... aber leider z.Z. ausverkauft und auch keine Möglichkeit, die Ratenzahlung von 10 auf 1000 Monate zu verlängern. ;)
[Ok, Hubble ist bereits veraltet - GAIA kommt mit einer Milliarde Pixel und im wahrsten Sinne außerirdischer Lichtempfindlichkeit.]

Doch auch die PhaseOne passt thematisch als irdische Superlative in den "Kostenlos & Sehr Gut"-Faden, wenn man mal überlegt, wie man im DIY solche Auflösungen günstig erreichen könnte. Da wäre zum einen das Stitching und zum anderen die A.I.-Luftpumpe. Für die Architektur-Fotografie bräuchte man eine gute 20MP-Systemkamera, ein entsprechend hochwertiges Stativ (falls noch nicht vorhanden beides via EBay) und die beste Stitching-Software, die man im Freewarebereich finden kann. Wer etwas mehr investieren möchte, sucht nach einem Autostitcher-Stativaufsatz a la EDELKRONE. Gigapix-PANs waren schon vor 10 Jahren von Amateuren anzufertigen, und damit meine ich nicht die spaßigen Panoramafunktionen, die sich werksseitig als Gimmick in Cams und Handys befanden/befinden. Ein DIY funktioniert natürlich nicht, wenn sich Objekte bewegen oder Wolkenformationen übers Land rasen. Aber für alles Unbewegliche ist der Auflösung keine Grenze gesetzt - außer der Anzahl der sich auf Tasche befindlichen Akkus und SD-Karten ... und der Qualität und Brennweite der Linse (Stitcher hassen Verzeichnungen).
Mit obigem Equipment lässt sich locker ein hochwertiges GIGAPix erstellen, doch nun kommt Stufe 2: A.I.-Enlarger, die sich mit diesem Ausgangsmaterial nicht mehr damit begnügen, Druckvorlagen für Fototapeten zu berechnen, sondern viel größer "denken". Damit foltern sie in diesem extremen Bereich die Rechenleistung und Speicherkapazität von Consumer-PCs, was zu weiteren Beschränkungen für Sparfüchse führt.

@Olli: Mein australischer Blender-Guru ist Architekt, und seine Bilder sind als Werbung auf Objekte abgestimmt, die mitunter noch gar nicht gebaut wurden, also noch nicht fotografiert aber bei entsprechender Nachfrage hergestellt werden können. Seine diesbezüglichen CGIs sind somit (wie auch in der Werbefotografie) "Katalogbilder", aber viel günstiger zu erstellen doch ebenso realistisch. Es ist eine andere Art der technisch-kreativen Herangehensweise und Vorstellungskraft, denn Fotografen müssen mit dem arbeiten, was sie vorfinden, wohingegen CGI-Artists mit dem arbeiten, was sie sich vorstellen können. https://www.blenderguru.com/tutorials/interior-architecture
Das ist keine vergleichende Wertung, sondern eher ein Gedanke, warum Fotografen und CGI-Artists so verwand miteinander sind, wenn es erstrangig ums Endergebnis geht. :)

Beste Grüße,
ritch

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Sloweye sagte am Donnerstag, den 20.09.2018 um 15:59 Uhr:

ritch, wenn wir einen großzügigen Spender finden, könnte die PhaseOne zur "Freeware" werden. ^^
Gruß Fritz

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ritch sagte am Donnerstag, den 20.09.2018 um 19:14 Uhr:

Oder Croudfunding, Fritz: Wir suchen uns 1000 Investoren, und jeder bekommt sie für einen Monat - anschließend vermieten wir sie an Studios, sofern das Teil dann noch funktioniert und noch nicht total veraltet ist. 8)
$$$-Grüße,
ritch

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ritch sagte am Donnerstag, den 20.09.2018 um 19:32 Uhr:

Nee, rechnet sich natürlich nicht, weil so alt wird ja niemand. ;p Wir machen eine Lotterie mit 1000 Losen a 50€. Teilnahmeberechtigt sind nur Profifotografen. Sind alle Lose verkauft, werden 12 Nummern gezogen und alle Gewinner bekommen die Cam für jeweils einen Monat in der Reihenfolge der Ziehung. Nach einem Jahr verkaufen wir das Teil, stecken uns die Überschüsse als Veranstalter in die Tasche und starten eine neue Croudfunding-Lotterie. Das ist besser als jedes Pyramidensystem. ;D

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Sloweye sagte am Samstag, den 22.09.2018 um 14:56 Uhr:

ritch, Ideen hast Du jedenfalls zuihauf! ;)
Gruß Fritz

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ritch sagte am Samstag, den 22.09.2018 um 20:42 Uhr:

Je verrückter die Idee, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn, Fritz. ;)

Thema TopazLab Studio:
Ich habe nun mal etwas damit herumgebastelt. Mit diesem Filter-Monster beschreitet die Firma neue Wege der nicht-destruktiven BA und optisch-gelisteten Instanzen. Mit GPU-Unterstützung ist das Programm recht flott und die Bedienoberfläche ist sehr intuitiv. Manche Filter-Kategorien muss man einmal angeklickt haben, um sie aus dem Netz zu laden - dann läuft alles auch offline. Das Besondere ist das Like-System und die damit verbundene Erweiterung durch Nutzer-Filter. Auf diese Weise werden die Filter "Basis-repräsentativ", was eine hervorragenden Idee der Erweiterung durch Nutzer/Kunden ist.
Der A.I. Enlarger taucht nicht in der Plugin-Liste auf - das liegt vielleicht daran, dass ich bislang nur die (Standalone?)-Trail-Version dieses Zusatzmoduls besitze, oder es in der falschen Reihenfolge installiert habe.
Einige Kunstfilter (z.B. Pen-Draw) sind bestechend realistisch und in diesem Bereich sogar G'Mic als auch DAP als Skizzen weit überlegen. Auch die Neons und Doge&Burn-Varianten sind sehr überzeugend. Der "Rest" ist vielleicht eher für echte Fotografen interessant und unerschöpflich in den Varianten und Kombinationen mit integrierten Layern und Maskierungen.

Für eine Freeware vergebe ich 9 von 10 Sterne und somit liegt es im Qualitätsbereich von Gimp/G'Mic und Darktable was BA, Handling und Stabilität betrifft. Mit Gimp ist es nur eingeschränkt zu vergleichen, da Topaz Studio kein vollwertiges Grafikprogramm ist, sondern sich "nur" auf die BA bzw. das finale Postprocessing konzentriert. Die Besonderheit liegt in der "Selbstlernfähigkeit", die anscheinend auf A.I.-Routinen aufbaut, aber diese imho ganz anders nutzt als z.B. ge-cage-de Systeme wie DAP. (Wie könnte ich mich als Laie anders ausdrücken, ohne wie ein Voll-Nerd des M.I.T. zu wirken? *lach* Vielleicht so: Wendelstein-7x ist ein Versuchs-Fusionsreaktor. Solange die Magnetspulen der Plasmaeindämmung ausschließlich vom dortigen Fachpersonal überwacht und kalibriert werden, ist alles im grünen Bereich. Überlässt man die Kontrolle jedoch ohne Cage den Stromkunden per Handy-App, könnte einem der Komplex um die Ohren fliegen. So ähnlich könnte es bei einer unkontrollierten A.I. passieren. [Aber bitte keine Panik bezüglich Wendelstein, denn wenn das Teil platzt, fallen höchstens ein paar Kühe auf die Seite. ;) Eine unkontrollierte A.I. wäre hingegen wesentlich gefährlicher, wenn sie sich durchs Netz frisst.]

Also nochmal vielen Dank für diesen Tipp, Fritz. Dieses Programm werde ich jetzt öfter nutzen, und eine BA befindet sich bereits in der PIQS-EB. ;)
Beste Grüße,
ritch

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Sloweye sagte am Sonntag, den 23.09.2018 um 09:17 Uhr:

Effektiv ein Gewinn, das TopazLab Studio. Man kann bei der BA beim sorgfältigen Umgang mit den Reglern wirklich gute Ergebnisse erzielen – besonders dort, wo keine RAW-Dateien mehr vorhanden sind.
Gruß Fritz

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Sloweye sagte am Donnerstag, den 18.10.2018 um 16:46 Uhr:

Hier gibts auch was gratis: https://www.movavi.de/photo-editor/; https://www.movavi.de/download-photoeditor
Gruß Fritz

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